Erneut starker Taifun über Japan
publiziert: Mittwoch, 29. Sep 2004 / 18:05 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 29. Sep 2004 / 18:28 Uhr

Tokio - Ein schwerer Taifun hat in Japan mindestens fünf Menschen in den Tod gerissen und schwere Schäden angerichtet. Meari löste im Süden und Westen durch heftige Regenfälle und Sturmböen Erdrutsche aus, mehrere Häuser wurden zerstört.

Meari ist bereits der achte Taifun in diesem Jahr. (Bild: Archiv)
Meari ist bereits der achte Taifun in diesem Jahr. (Bild: Archiv)
Mindestens 52 Menschen wurden nach Angaben von Einsatzkräften verletzt. Die Behörden forderten Bewohner von 41 000 Haushalten auf, sich aus Furcht vor Schlammlawinen und Überflutungen in Sicherheit zu bringen.

Mindestens 18 Menschen wurden am Abend noch vermisst, wie Medien berichteten. Auf der südlichen Hauptinsel Kyushu fiel in mindestens 131 700 Häuser vorübergehend der Strom aus.

Meari, was auf koreanisch Echo bedeutet, ist bereits der achte Taifun in diesem Jahr, der das japanische Archipel direkt heimsucht, so viele wie nie zuvor binnen eines Jahres.

Vor drei Wochen hatte bereits Songda auf Kyushu und der südjapanischen Insel Okinawa schwere Schäden angerichtet und mehr als 40 Menschen in den Tod gerissen - der verheerendste Taifun seit Jahren. Die Taifun-Saison in Südostasien ist in diesem Jahr besonders heftig. Allein in Japan wurden bislang rund 70 Todesopfer gezählt.

21. Taifun der Saison

Meari, der 21. Taifun der Saison, fegte mit Windgeschwindigkeiten von stellenweise bis zu 185 Kilometern pro Stunde in nordöstliche Richtung weiter. In der Provinz Mie wurde der Pfeiler einer Eisenbahnbrücke über einen Fluss von den Wassermassen umgerissen.

Die Provinzregierung bat das Militär um Hilfe bei der Evakuierung von Häusern. Eine Landstrasse an einem Abhang brach weg, ganze Strassen in Ortschaften und Gleise wurden überspült.

Der regionale Verkehr wurde beeinträchtigt, mehr als 260 Flüge mussten gestrichen werden. Es wurde erwartet, dass der Sturm an diesem Donnerstag zu einer tropischen Tiefdruckzone abklingen wird.

(bert/sda)

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