Erneut starkes Beben in Nordwestchina
publiziert: Dienstag, 4. Mrz 2003 / 06:58 Uhr

Peking - Ein schweres Nachbeben hat am Dienstag die Menschen in Nordwestchina erschreckt. Die Erdstösse erreichten im Kreis Bachu östlich von Kashgar die Stärke 5,2 auf der Richterskala, berichteten die Behörden.

Xinjiang liegt im Westen von China.
Xinjiang liegt im Westen von China.
Die Gegend in der Region Xinjiang war am Montag vor einer Woche von einem Erdbeben der Stärke 6,8 heimgesucht worden, das mehr als 300 Menschen das Leben gekostet hatte.

Seit drei Tagen andauernde Schneefälle und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt erschwerten das Schicksal der Obdachlosen, berichtete das Erdbebenamt in Bachu. 100 000 Menschen lebten in nur einfachen Zelten. Die Temperaturen fielen nachts auf minus sechs Grad.

In der schwer betroffenen Gemeinde Qiongkuer Qiake berichtete ein Lehrer in der Verwaltung, dass viele Obdachlose immer noch ohne Zelte im Freien schlafen müssten.

Erst an diesem Dienstag würden neue Zelte erwartet, so dass dann alle unterkommen müssten. Es ist sehr, sehr kalt bei Nacht, sagte der Lehrer. Es gebe aber genug zu Essen.

(bsk/sda)

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