Erneut technische Probleme bei «Atlantis»
publiziert: Freitag, 8. Sep 2006 / 12:21 Uhr / aktualisiert: Freitag, 8. Sep 2006 / 18:39 Uhr

Cape Canaveral - Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat den Start der Raumfähre «Atlantis» wegen eines defekten Sensors am Aussentank zum vierten Mal verschoben.

Die «Atlantis» soll mit einer sechsköpfigen Besatzung zur Internationalen Raumstation ISS fliegen.
Die «Atlantis» soll mit einer sechsköpfigen Besatzung zur Internationalen Raumstation ISS fliegen.
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Die Raumfähre mit den sechs Astronauten an Bord könne jetzt frühestens am Samstag zur Internationalen Raumstation fliegen, teilte die NASA in Cape Canaveral in Florida mit. Wenige Stunden zuvor waren erneut technische Probleme aufgetreten - die Verantwortlichen liessen den Countdown aber zunächst weiterlaufen.

Ursprünglich sollte die «Atlantis» schon am 27. August starten. Wegen eines Blitzeinschlags in der Startrampe musste der Start zum ersten Mal abgesagt werden, der Tropensturm «Ernesto» sorgte für weitere Verzögerungen. In dieser Woche wurde der Start dann wegen eines Problems mit der Brennstoffzelle erneut zweimal verschoben.

Die «Atlantis» soll mit einer sechsköpfigen Besatzung zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Mit der «Atlantis» will die NASA nach fast vierjähriger Unterbrechung wieder die regulären Transportflüge zum Ausbau der ISS aufnehmen. Es ist der erste von noch 15 Shuttle-Flügen, bis die ISS im Jahr 2010 ihre volle Grösse erreicht hat und die Raumfähren ausgemustert werden können.

Es handelt sich um einen der wichtigsten Flüge in der Shuttle- Geschichte. Die «Atlantis» soll ein 17,5 Tonnen schweres Segment mit einem Paar Sonnensegeln zur ISS transportieren. Damit könnte die Energiegewinnung verdoppelt werden.

(smw/sda)

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