Erneute Luftangriffe auf Beirut und Tyrus
publiziert: Samstag, 5. Aug 2006 / 08:01 Uhr

Beirut/New York - Israelische Kampfflugzeuge haben erneut Ziele in Beirut angegriffen. Nach Angaben der libanesischen Polizei wurden wieder die südlichen Vororte Haret Hreik und Hay Madi bombardiert, die als Hochburgen der radikal-islamischen Hisbollah gelten.

In den Vororten Beiruts vermuten die Israelis weitere Hisbollah-Milizen. (Archivbild)
In den Vororten Beiruts vermuten die Israelis weitere Hisbollah-Milizen. (Archivbild)
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Mindestens sechs schwere Detonationen hätten die Stadt erschüttert. Auch aus dem südlibanesischen Tyrus wurden israelische Luftangriffe gemeldet. Nach Angaben der Polizei wurden Ziele in der Stadt und ihrer Umgebung angegriffen.

Erstmals hatten am Freitagabend von der Hisbollah abgefeuerte Raketen die israelische Stadt Hadera erreicht. Die Stadt liegt mehr als 70 Kilometer von der libanesischen Grenze entfernt.

Es war der bisher südlichste Ort Israels, der von einer Rakete der Hisbollah getroffen wurde. Menschen kamen nicht zu Schaden.

«Antwort auf Verbrechen»

Die Hisbollah bestätigte den Raketenangriff auf Hadera. Er sei die Antwort auf das «bösartige Verbrechen», dass die israelische Luftwaffe nahe der libanesisch-syrischen Grenze begangen habe, berichtete der TV-Sender der Hisbollah.

Bei einem israelischen Luftangriff auf ein Kühlhaus für Obst und Gemüse in der ostlibanesischen Ortschaft Al-Kaa waren mindestens 25 Landarbeiter getötet worden.

Die Verabschiedung einer Resolution des UNO-Sicherheitsrats zur Beendigung der Kämpfe im Libanon noch an diesem Wochenende erscheint fraglich. «Wir arbeiten noch daran», sagte Frankreichs UNO- Botschafter Jean-Marc de la Sablière.

Streit um Beginn des Einsatzes

Im US-Aussenministerium hiess es, man stehe kurz vor einem Textentwurf, der dann den anderem Ratsmitgliedern zugeleitet werden könnte.

Die USA und Frankreich rangen bei ihren Gesprächen um die Bedingungen für den Einsatz einer internationalen Schutztruppe im Libanon.

Frankreich ist als Führungsmacht der internationalen Truppe im Gespräch. Gestritten wird vor allem über den Beginn eines Einsatzes.

(rr/sda)

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