Erneute Schweizer Niederlage
publiziert: Mittwoch, 20. Dez 2006 / 21:35 Uhr

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft unterlag in Kairo mit 23:26 auch im zweiten Länderspiel gegen Ägypten. Das Team von Dragan Djukic vermochte sich gegenüber dem 23:29 vom Vortag klar zu steigern.

Für das Team von Marc Baumgartner und Dragan Djukic war vor allem die Erfahrung wichtig.
Für das Team von Marc Baumgartner und Dragan Djukic war vor allem die Erfahrung wichtig.
Nach der missratenen ersten Halbzeit (8:13) sah es vor nur 50 Zuschauern erneut nach einer deutlichen Niederlage aus.

Doch die junge und unerfahrene SHV-Auswahl stemmte sich vehement gegen die vierte Pleite in der fünften Partie unter Djukic und entschied immerhin die vierte Hälfte gegen den WM-Teilnehmer für sich, was im Hinblick auf die EM-Vorqualifikation im Januar Auftrieb geben dürfte.

Vor dem ersten Spiel am 3. Januar in der Berner Wankdorfhalle gegen die Türkei treffen die Schweizer noch am 30. Dezember am Yellow-Cup in Winterthur auf den japanischen Meister Nagoya (mit dem Südkoreaner Won-Chul Paek).

Individuelle Fehler

Dass die Schweizer auch im zweiten Vergleich gegen die physisch präsenten Ägypter verloren, lag an der erneut hohen Anzahl von individuellen Fehlern.

Die Gäste benötigten einmal mehr einige Zeit, um sich an den internationalen Rhythmus zu gewöhnen. Von diesem Aspekt her war die Reise nach Nordafrika sehr wichtig.

«Es war eine wertvolle Annäherung ans international erforderliche Spielniveau», sagte Assistenztrainer Marc Baumgartner.

Starke Torhüter

Ein gelungenes Länderspiel-Debüt gab Torhüter Andreas Merz. Der Suhrer überzeugte mit zehn abgewehrten Schüssen, darunter zwei Penaltys. Auch sein routinierter Antipode Antoine Ebinger hielt mit acht Paraden solid.

Zum besten Werfer avancierte der umsichtige Regisseur Andy Schmid, der allerdings sechs seiner sieben Tore vom Siebenmeter-Punkt aus erzielte. Rückkehrer Tom Furer (4 Treffer) konnte ebenfalls einige Akzente setzen.

Baumgartner stufte in Kairo auch die Erfahrung als wertvoll ein, dass sich die Schweizer in einer fremden Umgebung und unter ungewohnten Rahmenbedingungen auf die Begegnungen vorbereiten mussten.

«Vor dieser Aufgabe wird die Mannschaft im Januar in der Türkei und in Litauen, ja sogar in Italien gestellt sein», erklärte der Schweizer Rekordtorschütze. Immerhin stehen dannzumal mit den in der Bundesliga engagierten Iwan Ursic (HSV Hamburg) und Manuel Liniger (Wilhelmshaven) zwei wichtige Teamstützen wieder zur Verfügung. Die Routine dieser beiden Spieler können die Schweizer gut gebrauchen.

(rr/Si)

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