Zweiter Vorfall in zwei Tagen
Erneuter Messerangriff innerhalb einer israelischen Siedlung
publiziert: Montag, 18. Jan 2016 / 12:57 Uhr
Erstmals seit Monaten sind Angreifer in jüdische Siedlungen eingedrungen.
Erstmals seit Monaten sind Angreifer in jüdische Siedlungen eingedrungen.

Jerusalem - Erneut hat am Montag ein palästinensischer Angreifer eine israelische Frau innerhalb einer Siedlung im besetzten Westjordanland angegriffen. Das Opfer erlitt Stichwunden, der Angreifer wurde von Wachpersonal angeschossen, wie Armee und Sanitätsdienste mitteilten.

2 Meldungen im Zusammenhang
Bereits am Sonntagabend war eine sechsfache Mutter in ihrem Hauseingang erstochen worden. Seit dem Ausbruch der jüngsten Gewaltwelle im Nahostkonflikt waren dies die ersten beiden Attentate innerhalb jüdischer Siedlungen.

Der Angriff am Montag ereignete sich südöstlich von Bethlehem in der Siedlung Tekoa. Eine Frau wurde dort durch Messerstiche schwer verletzt, ehe Wachleute den palästinensischen Angreifer mit Schüssen ausser Gefecht setzten. Zu seinem Zustand gab es zunächst widersprüchliche Angaben.

Grossfahndung nach zweitem Attentäter geht weiter

Unterdessen ging die Grossfahndung nach dem Attentäter weiter, der am Sonntagabend in der Siedlung Otniel eine 38-jährige Israelin erstochen hatte. Sie hatte den Täter daran gehindert, in ihr Haus einzudringen, wo sich ihre sechs Kinder aufhielten. Otniel ist eine isolierte Siedlung im Hügelland südlich von Hebron.

Seit Anfang Oktober wurden bei mit Messern, Autos oder Schusswaffen verübten Angriffen von Palästinensern 24 Israelis und ein US-Bürger getötet. Im gleichen Zeitraum wurden bei diesen Zwischenfällen und bei Protestaktionen 155 Palästinenser getötet. Etwa zwei Drittel von ihnen waren erwiesene oder mutmassliche Attentäter.

Dass die Angreifer in jüdische Siedlungen eindringen, hatte es während der Gewaltwelle der vergangenen Monate nicht gegeben. Die USA und andere Staaten versuchen seit Monaten vergeblich, auf Israel und die Palästinenser einzuwirken, um der Gewalt ein Ende zu setzen.

(pep/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Jerusalem - Bei einer Reihe von Angriffen auf israelische Soldaten und Polizisten sind am Wochenende sechs Palästinenser ... mehr lesen 1
Erneut wurden israelische Soldaten und Polizisten attackiert.
Die Lage im Westjordanland bleibt weiterhin angespannt.
Jerusalem - Israelische Soldaten haben am Montag einen Palästinenser erschossen, der sie nach Militärangaben mit einem ... mehr lesen 1
Seit...
Monaten vergeht kaum ein Tag in Israel, wo es nicht zu einer oder mehreren Messerattacken auf Israelis kommt. Neben den üblichen Brandbomben und Steinwürfen.
Seit dem Brandanschlag aufeine palästinensische Familie, sind die Sicherheitskräfte pausenlos im Einsatz, Rache-Brandstiftungen zu bekämpfen.
Kürzlich kamen drei Israelis nur knapp mit dem Leben davon, als sie von einer Menge in Jerusalem eingekreist und tracktiert wurden.
Selbst von den am Boden liegenden liess man nicht ab.
Sobald Krankenwagen an den Unglücksorten eintreffen, werden diese mit einem Hagel aus Steinen bedacht, was deren Arbeit um so schwerer macht. Für die Anstifter des täglichen Terrors, ist ein politisches win-win entstanden. Entweder Israel lässt es zu, seine Bevölkerung den täglichen Attacken auszusetzen. Oder aber die Sicherheitskräfte schreiten ein, was zur entrüsteten Kritik der Internationalen Gemeinschaft führt. Ist es doch das erklärte Ziel der palästinensischen Politik, ein normales Leben in Israel unmöglich zu machen.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. 13
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung Frieden.
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung ...
Positive Elemente für Friedensinitiative  Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich zu neuen Verhandlungen über einen Friedensplan arabischer Staaten bereit erklärt. Netanjahu sagte am Montagabend in Jerusalem, die Friedensinitiative von 2002 enthalte positive Elemente. 
Lieberman in Israels Parlament als Verteidigungsminister vereidigt Jerusalem - Der rechts-nationalistische Politiker Avigdor Lieberman ist im Parlament ...
Avigdor Lieberman.
Palästinenser wollen internationalen Rahmen für Friedensgespräche Jerusalem - Der palästinensische Ministerpräsident Rami ...
Andreas Kyriacou Die Klage des türkischen Möchtegern-Alleinherrschers Recep Erdogan gegen den Deutschen Satiriker Jan Böhmermann führte zur Einsicht, dass es für moderne Staaten an der Zeit ist, ihre Strafgesetzbücher zu entschlacken... mehr lesen   2
Jetzt disst Böhmermann Kanzlerin Merkel Hamburg - Der deutsche Satiriker Jan Böhmermann kritisiert Kanzlerin Angela Merkel für ihr Verhalten nach der ...
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1777
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1777
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1777
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) ist in diesen Tagen an allen anderen Fornten unter Druck. ... Mi, 01.06.16 12:39
  • Kassandra aus Frauenfeld 1777
    Nach Frauenfeld, verehrter zombie wo sie sich mit der Maffia zu einem Zombiestaat vereinen und ganz ... Mi, 01.06.16 11:02
  • Kassandra aus Frauenfeld 1777
    Blödsinn! Das Schaf ist selbst daran Schuld, dass es vom Wolf gerissen wird, ... Mi, 01.06.16 00:50
  • Pacino aus Brittnau 730
    Radikale führen immer . . . . . . in die Sackgasse. Es ist auch die Linke, die die AfD gefördert ... Di, 31.05.16 07:36
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 19°C 31°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Wolkenfelder, kaum Regen
Basel 21°C 31°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft freundlich
St. Gallen 18°C 28°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft bewölkt, etwas Regen
Bern 21°C 30°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Wolkenfelder, kaum Regen
Luzern 20°C 30°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft bewölkt, etwas Regen
Genf 18°C 30°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft freundlich
Lugano 21°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten