Erneuter Vandalenakt gegen VCS in Zürich
publiziert: Donnerstag, 10. Jun 2004 / 10:53 Uhr

Zürich - Unbekannte haben gestern abend die Eingangstüre des Zürcher Büros des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) mit Farbe beschmiert. Der Sachschaden beläuft sich auf 5000 Franken. Ein ähnlicher Vandalenakt wurde bereits Ende Mai verübt.

Dem neuen Zürcher Stadion droht durch den Rekurs des VCS eine Bauverzögerung.
Dem neuen Zürcher Stadion droht durch den Rekurs des VCS eine Bauverzögerung.
2 Meldungen im Zusammenhang
Die Zürcher Stadtpolizei bestätigte eine Meldung von Radio 24, dass beim Eingang des VCS-Büros ein Farbanschlag statt gefunden hatte. Genauere Angaben zum Vandalenakt konnte sie jedoch noch nicht machen. Laut der Radiomeldung hatten rund 30 Vermummte um 21.30 Uhr den Anschlag verübt.

Dienstagnacht war bekannt geworden, dass die Anwohner des geplanten neuen Zürcher Fussballstadions an ihre Rekursen festhalten werden und damit den Stadionbau weiterhin blockieren. Hochbauvorsteherin Kathrin Martelli rief am Mittwoch frustrierte Fussballfans und Stadionbefürworter dazu auf, ihrer Frustration nicht durch Gewalt abzureagieren.

Bereits am 29. Mai wurde auf die VCS-Zentrale in Zürich ein Anschlag verübt. Damals verwüsteten rund 15 Jugendliche ebenfalls den Eingang und bewarfen das Haus mit Eiern. Kurz davor hatte der Zürcher VCS bekannt gegeben, dass er entegegen der Absicht des VCS Schweiz die Rekurse gegen das Stadion weiterziehen will.

(fest/sda)

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