Erneutes Beben in Italien - Zahl der Opfer bei 278
publiziert: Donnerstag, 9. Apr 2009 / 07:16 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 9. Apr 2009 / 21:07 Uhr

Rom - Beim verheerenden Erdbeben in Italien sind nach vorläufigen Angaben 279 Menschen ums Leben gekommen. Die Regierung will der verwüsteten Region, die erneut von Nachbeben erschüttert wurde, mit einem Bündel von Massnahmen helfen.

Es besteht kaum noch Hoffnung, weitere Überlebende zu finden.
Es besteht kaum noch Hoffnung, weitere Überlebende zu finden.
50 Hotels, Gäste- und Gruppenhäuser in der Schweiz und über 300 Hotels in Europa.
9 Meldungen im Zusammenhang
In Rom beschloss das Kabinett heute finanzielle Erleichterungen für die Geschädigten der Naturkatastrophe.

Ein erstes Eildekret wurde dagegen bis nächste Woche zurückgestellt. Es geht vor allem um 110 Millionen Euro für den Wiederaufbau zerstörter Schulen sowie um etwa 70 Millionen an zusätzlichen Mitteln für den Zivilschutz.

Insgesamt sei die Regierung von Silvio Berlusconi auf der Suche nach einer Milliarde Euro für den Wiederaufbau, schreibt die römische «La Repubblica». Das Geld könnte dabei über einen Steuer- oder Solidaritätszuschlag hereinkommen.

Suche bis Ostern verlängert

In der Nacht wurden weitere Tote geborgen. Helfer befürchten, dass sich noch Dutzende Verschüttete in den Trümmern befinden. Obwohl die Hoffnung auf weitere Überlebende schwindet, haben die Rettungskräfte die Suche bis Ostern verlängert. Ursprünglich hätte die Suchaktion heute abgebrochen werden sollen.

Insgesamt wurden beim Beben fast 1200 Menschen verletzt. Etwa 28'000 Menschen verloren ihr Obdach, mehr als zwei Drittel davon mussten eine weitere Nacht bei eisigen Temperaturen in Zeltstädten übernachten.

Für Karfreitag, der zum nationalen Trauertag ausgerufen wurde, ist in L'Aquila eine grosse Trauerfeier vorgesehen, die von allen grossen Fernsehsendern des Landes übertragen wird. Die Messe soll die Nummer Zwei des Vatikans, Kardinal Tarcisio Bertone, zelebrieren.

In der Schweiz ist unterdessen der Spendenaufruf der Glückskette erfolgreich gestartet. In den ersten 24 Stunden sind laut den Verantwortlichen bereits 100 000 Franken zusammen gekommen. Alle zwei bis drei Minuten geht eine Spende ein. «Das ist ein sehr guter Start», sagte Roland Jeanneret von der Glückskette auf Anfrage.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
L'Aquila - Dreieinhalb Jahre nach dem schweren Beben in den Abruzzen sind sieben Experten wegen ungenügender Warnung vor ... mehr lesen
Bei dem Erdbeben in den Abruzzen waren 309 Menschen ums Leben gekommen.
In der Region um Siders bebte die Erde zwischen 21.48 Uhr und 00.32 dreimal.
Bern - In der Region Siders haben sich in der Nacht mehrere leichte Erdbeben ereignet. Diese hatten eine Stärke von maximal 3,3 ... mehr lesen
L'Aquila - Die einsturzgefährdeten Gebäude im Erdbebengebiet in den Abruzzen waren seit zehn Jahren aktenkundig. Der Zivilschutz ... mehr lesen
Vor zehn Jahren wurde in einer Untersuchung auf die mangelnde Erdbebensicherheit der Häuser hingewiesen.
Rom - Am fünften Tag nach dem verheerenden Erdbeben in den Abruzzen hat in der Regionalhauptstadt L'Aquila die ... mehr lesen
Zum Gedenken an die Opfer wurden landesweit die Flaggen auf Halbmast gesetzt.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Silvio Berlusconi reiste zum dritten Mal nach L'Aquila und beschämte mal wieder durch seinen taktlosen Humor.
Rom - Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben in Italien mit mindestens 272 Toten schwinden die Chancen, weitere Überlebende zu ... mehr lesen
Rom - Mit Spürhunden und unterstützt von Freiwilligen haben tausende Rettungskräfte einen Tag nach dem schweren Erdbeben in den italienischen Abruzzen fieberhaft nach weiteren Überlebenden gesucht. Derweil kam es zu einem starken Nachbeben. mehr lesen  1
Rom - Die Erde bebt in Italien weiter. Um 11.26 Uhr wurden in der Abruzzen-Hauptstadt L'Aquila zwei neue starke Nachbeben ... mehr lesen
Die Menschen sind fassungslos und verzweifelt.
Rom - Beim verheerende Erdbeben in Mittelitalien sind mindestens 150 Menschen ums Leben gekommen. Rund 1500 Personen wurden verletzt, viele werden noch vermisst. Am meisten betroffen war L'Aquila, die Regionalhauptstadt in den Abruzzen. mehr lesen 
Papst Franziskus feiert mit mehr als 150'000 Gläubigen Ostern. (Archivbild)
Papst Franziskus feiert mit mehr als 150'000 Gläubigen Ostern. ...
Ostermesse mit 150'000 Gläubigen  Rom - Papst Franziskus hat am Sonntag mit mehr als 150'000 Pilgern auf dem Petersplatz Ostern gefeiert. In seiner Predigt betete er für Frieden in der Ukraine und in Syrien sowie für ein Ende der Anschläge in Nigeria, von denen viele Christen gegolten hatten. 
Den Höhepunkt erreichen die Osterfeierlichkeiten am Sonntag mit einer festlichen Ostermesse auf dem Petersplatz. (Archivbild)
Papst eröffnet Feier im Petersdom Vatikanstadt - Papst Franziskus hat am Abend gemeinsam mit tausenden Gläubigen die traditionelle Feier der Osternacht eröffnet. Dabei wird ...
Papst betet mit zehntausenden Menschen Rom/Vatikanstadt - Papst Franziskus hat am Karfreitagabend den traditionellen ...
Tarcisio Bertone zieht ein  Vatikanstadt - Papst Franziskus' Forderung nach einer «armen Kirche» findet offenbar nicht bei allen Geistlichen Gehör: Der italienische ...  
Tarcisio Bertone lässt es sich im Vatikan gut gehen.
Kirche  Vatikanstadt - Papst Franziskus hat mit seinem Twitter-Account eine weitere Millionen-Marke geknackt. In der Karwoche überschritt laut Kathpress vom Mittwoch sein Account «@Pontifex» mit den neun Sprachadressen die 13 Millionen. Am Mittwoch folgten ihm 13'004'137 Interessenten.  
Titel Forum Teaser
50 Hotels, Gäste- und Gruppenhäuser in der Schweiz und über 300 Hotels in Europa.
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 7°C 15°C leicht bewölkt, Gewitter, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Basel 6°C 13°C bewölkt, wenig Regen bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt bewölkt
St.Gallen 10°C 18°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Bern 9°C 17°C bewölkt, Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Luzern 9°C 19°C leicht bewölkt, Gewitter, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 11°C 16°C bewölkt, Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Lugano 11°C 21°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten