Eröffnung der 67. UNO-Generalversammlung in New York
publiziert: Dienstag, 18. Sep 2012 / 19:58 Uhr
Der Nahe Osten und der syrische Bürgerkrieg stehen im Zentrum der Beratungen.
Der Nahe Osten und der syrische Bürgerkrieg stehen im Zentrum der Beratungen.

New York - In New York ist am Dienstag die 67. UNO-Generalversammlung eröffnet worden. Die Schweiz hat sich dafür sechs Schwerpunkte gesetzt. Präsidiert wird die Versammlung während des nächsten Jahres vom ehemaligen serbischen Aussenminister Vuk Jeremic.

8 Meldungen im Zusammenhang
Als ein Hauptthema wertet Jeremic die Lage im Nahen Osten und das Suchen nach einer Lösung im syrischen Bürgerkrieg. Der Nahe Osten wird auch eine zentrale Rolle in den Reden der Staatschefs in der Generaldebatte spielen, die am 25. September beginnt. Auch die Schweiz entsendet dafür eine bundesrätliche Delegation.

Die Schweiz setzt sich mit Blick auf die neue Generalversammlung sechs Schwerpunkte. Zum einen sollen nach dem diesjährigen Klimagipfel in Rio Ziele zur nachhaltigen Entwicklung der Erde gesetzt werden. Diese bauen auf den Millenniumszielen wie der Halbierung der Armut und des Hungers bis 2015 auf.

Laut dem Schweizer Botschafter in New York, Paul Seger, kandidiert die Schweiz für einen Sitz in der 30-köpfigen Expertengruppe, die noch dieses Jahr ihre Arbeit aufnehmen und bis 2014 Vorschläge für die Ziele erstellen soll.

Überprüft werden soll auch die Lieferung der UNO-Entwicklungshilfe im Feld. Die Schweiz hat sich bereit erklärt, einen Resolutionsentwurf zu erarbeiten, der darauf ausgerichtet ist, dass die Hilfsgüter und -gelder möglichst wirksam eingesetzt werden.

Waffenhandelsvertrag als Ziel

Die Schweizer Diplomaten wollen zudem weiter am Zustandekommen eines weltweiten Waffenhandelsvertrages arbeiten. Verhandlungen über einen solchen scheiterten im Juli. Der unkontrollierte Fluss von Unmengen von Waffen müsse reguliert werden, sagte Seger.

Im Rahmen der Generaldebatte findet auch eine Gipfelkonferenz über die Rechtsstaatlichkeit statt, an der die Schweiz teilnehmen wird.

Die Schweiz, die in diesem Jahr ihre zehnjährige UNO-Mitgliedschaft feiert, setzt sich weiter ein für eine Stärkung der Menschenrechte, die Rechte der Frau, die Abschaffung der Todesstrafe sowie gegen die Folter.

Weiter versucht die Schweiz, eine Verbesserung der Arbeitsmethoden des Sicherheitsrates zu bewirken. Eine Resolution der Generalversammlung zum Thema, die die Schweiz zusammen mit vier anderen kleineren Länder eingebracht hatte, musste im Mai zurückgezogen werden. Nun will die Schweiz eine grössere Gruppe von Ländern zusammenbringen, die mehr Transparenz und Effizienz vom Sicherheit fordern.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
New York - Die UNO hat es nicht geschafft, sich auf einen internationalen ... mehr lesen 1
Der Vertragsvorschlag beinhaltet, dass vor Exporten geprüft werden muss, ob ein Risiko besteht, dass die Waffen zu Menschenrechtsverletzungen benutzt werden könnten.
New York - Nach wiederholter westlicher Kritik an der Haltung Russlands im Syrien-Konflikt hat der russische Aussenminister Sergej ... mehr lesen
Sergej Lawrow, russischer Aussenminister
Eveline Widmer-Schlumpf möchte bei der diesjährigen Generalversammlung bekanntgeben, dass die Schweiz mehr Wert auf die Sicherheit legt.
New York - Für die Schweiz haben UNO-Reformen und die internationale Sicherheit Priorität an der 67. Generalversammlung, die in diesen Tagen in New York eröffnet wird. Dies ... mehr lesen
Genf - Der Präsident der vom UNO-Menschenrechtsrat berufenen Untersuchungskommission für Syrien, Paulo Pinheiro, hat ein dramatisches Bild der Menschenrechtslage in Syrien gezeichnet. Die Menschenrechtsverletzungen hätten in den letzten Wochen massiv zugenommen, sagte er am Montag in Genf. mehr lesen 
Weitere Artikel im Zusammenhang
Damaskus - Der neue UNO-Sondervermittler Lakhdar Brahimi hat sich in Syrien besorgt über eine Ausweitung des Konflikts ... mehr lesen
Lakhdar Brahimi hat einen Plan zur Beilegung des Syrien-Konflikts.
Genf - Die Schweiz hat am Montag ihren 10. Jahrestag in der UNO gefeiert. Am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York gab ... mehr lesen
Man müsse «noch mehr arbeiten, sich noch mehr für unsere Werte engagieren», so Burkhalter.
Vladimir Putin ist überzeugt, dass Russland beim Ukraine-Konflikt im Recht ist. (Archivbild)
Vladimir Putin ist überzeugt, dass Russland ...
Ukraine-Konflikt  Moskau - Der russische Präsident Wladimir Putin hat im Ukraine-Konflikt dem Westen in scharfem Ton Heuchelei vorgeworfen. Moskau werde nur als Partner akzeptiert, falls es gehorsam sei. 
Arseni Jazenjuk warf Putin erneut vor, die Lage im Konfliktgebiet zu verschärfen.
Ukraine schlägt Russland Gespräche auf «neutralem Gebiet» vor Brüssel - Im Ukraine-Konflikt hat der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk Russland «ernsthafte ...
Lange Gespräche zwischen Putin und Merkel über Ukraine-Konflikt Brisbane - Das Gespräch der deutschen Kanzlerin Angela ...
Polen  Warschau - Die grösste polnische Oppositionspartei akzeptiert das amtliche Endergebnis der ...  
Jaroslaw Kaczynski erhebt schwere Vorwürfe.
Saudi-Arabien stützt sich beim Vorgehen gegen Twitter auf ein Gesetz gegen die Cyberkriminalität. (Symbolbild)
Kritische Meldungen nicht geduldigt  Riad - Saudi-Arabien verschärft nach Angaben von Human Rights Watch (HRW) sein ...  
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2585
    Der... IS ist kein gemeinsamer Feind der Türkei, den Golfstaaten, den anderen ... gestern 19:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2585
    Wenn... es nur der Mittlere Osten wäre, dann dürfte es die islamistischen ... gestern 13:07
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2585
    Die... ganzen Gräueltaten gibt es nicht erst seit wenigen Monaten, sondern ... gestern 08:41
  • Menschenrechte aus Bern 115
    entdecker amerika so was von Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gehört, ... Sa, 22.11.14 17:34
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2585
    Die... Ukraine wurde 20 Jahre lang sehr schlecht regiert. In wenigen Monaten ... Do, 20.11.14 12:59
  • thomy aus Bern 4171
    Ja, das könnte so sein, nicht wahr!? Was wir doch alles diesen Intelligenzlern zu verdanken haben ... Schon ... Mi, 19.11.14 18:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1065
    Natürlich Muslime haben auch das archimedische Prinzip und die ... Mi, 19.11.14 12:42
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2585
    Gut... zu wissen! Die OSZE hat über 100 Brüche der Waffenruhe in der Ukraine ... Mo, 17.11.14 19:58
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MO DI MI DO FR SA
Zürich 7°C 12°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 2°C 12°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 5°C 11°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 3°C 10°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 4°C 9°C nebelig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 7°C 11°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 5°C 12°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten