Erste Hilfslieferung Südkoreas für Nordkorea unterwegs
publiziert: Mittwoch, 28. Apr 2004 / 14:58 Uhr

Incheon - Knapp eine Woche nach der Zugexplosion in Nordkorea ist eine erste Hilfslieferung aus Südkorea auf dem Weg in das Katastrophengebiet. Das Schiff mit den Hilfsgütern habe am Mittwoch abgelegt, teilten Mitarbeiter des Roten Kreuzes mit.

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An Bord des Frachtschiffs befanden sich Lebensmittel wie Instantnudeln und Mineralwasser sowie Decken und Kleidung. Hilfslieferungen auf dem Landweg hatte die nordkoreanische Regierung zuvor abgelehnt.

An Südkorea übermittelte der kommunistisch regierte Norden laut den Angaben eine Liste mit dringend benötigtem Material für den Wiederaufbau des zerstörten Gebietes. Darunter waren unter anderem 500 000 Tonnen Zement, zehn Planierraupen, 1000 Tonnen Treibstoff und 10 000 Tonnen Lebensmittel, wie es hiess.

Die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA hatte am Dienstag gemeldet, bei der Explosion vom letzten Donnerstag seien 30 öffentliche Gebäude und mindestens 8100 Wohnhäuser zerstört worden. Im Umkreis von vier Kilometern habe es schreckliche menschliche und materielle Verluste gegeben.

Nach amtlichen nordkoreanischen Angaben starben bei dem Unglück mindestens 150 Menschen. Rund 1300 weitere Personen wurden verletzt. Diese Angaben decken sich ungefähr mit den Aussagen von Helfern vor Ort, die von 161 Toten berichteten. Der Schaden wurde inzwischen auf umgerechnet rund 465 Millionen Franken geschätzt.

(fest/sda)

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