Erste Tote identifiziert
publiziert: Montag, 11. Jul 2005 / 12:40 Uhr / aktualisiert: Montag, 11. Jul 2005 / 13:23 Uhr

London - Scotland Yard hat nach den Anschlägen von London die erste Tote identifiziert. Es handelt sich um eine 53-Jährige aus Cuffley in der Grafschaft Hertfordshire.

Die Bomben wurden per Zeitzünder gezündet; es wird erwartet, dass die Attentäter noch am Leben sind.
Die Bomben wurden per Zeitzünder gezündet; es wird erwartet, dass die Attentäter noch am Leben sind.
12 Meldungen im Zusammenhang
Bislang wurden die Familien der bis dato offiziell 49 Toten nur informell unterrichtet. Namenslisten gibt es noch nicht. Nach BBC-Angaben werden noch 31 Menschen vermisst. In London nutzten am Morgen die meisten Menschen wieder Bus und Bahn für den Weg zur Arbeit. Vier Tage nach den Anschlägen stehen die Täter noch nicht fest.

Nach den Terroranschlägen in London sind die britischen Sicherheitskräfte laut einem Bericht der Tageszeitung "The Times" in allerhöchster Alarmbereitschaft. Der britische Geheimdienst schliesst erneute Anschläge nicht aus.

Präziser Alarm

Für Sicherheitsdienste, Polizei und Armee gelte ein "präziser Alarm", meldet die Zeitung. Die Behörden hätten genaue Geheimdiensterkenntnisse über geplante weitere Attentate. Die Alarmbereitschaft sei noch nie so hoch gewesen.

Am Samstag hatte der stellvertretende Chef der britischen Verkehrspolizei, Andy Trotter, erklärt, es sei "absolut möglich, dass die Terroristen nochmals zuschlagen".

Täter noch am Leben?

Die britischen Geheimdienste gehen davon aus, dass die Attentäter von Donnerstag bei den Anschlägen auf drei U-Bahnlinien und einen Bus nicht ums Leben kamen und weitere Anschläge planen könnten.

Nach Polizeiangaben explodierten die ersten drei Sprengsätze in verschiedenen U-Bahn-Zügen fast zeitgleich innerhalb von etwa 50 Sekunden. Vermutlich seien sie mittels eines Zeitzünders zur Explosion gebracht worden. Die vierte Bombe ging in einem Bus hoch.

Nach offiziellen Angaben wurden bei der Anschlagserie im Berufsverkehr 49 Menschen getötet und weitere 700 zum Teil schwer verletzt.

(fest/news.ch mit Agenturen)

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