Erste britische Soldaten in Zentral-Irak eingetroffen
publiziert: Freitag, 29. Okt 2004 / 21:12 Uhr

Bagdad/London - Die ersten Soldaten der auf US-Anfrage nach Zentral-Irak beorderten britischen Truppen sind auf ihrem neuen Stützpunkt südlich von Bagdad eingetroffen. Im Laufe des Wochenendes sollen auch die restlichen Soldaten ankommen.

850 britische Soldaten werden verlegt. (Bild: Archiv)
850 britische Soldaten werden verlegt. (Bild: Archiv)
Die USA hatten Grossbritannien gebeten, Truppen aus dem relativ ruhigen Süden des Landes in den zentralirakischen US-Sektor zu verlegen, um US-Soldaten für Einsätze gegen Aufständische zusammenziehen zu können. Die Regierung in London gab für die Verlegung der 850 britischen Soldaten in der vergangenen Woche grünes Licht.

US-Marineinfanteristen bereiten sich nach Angaben der Armee unterdessen auf eine Erstürmung der von Aufständischen gehaltenen Städte Falludscha und Ramadi vor. Bei einem Angriff der US-Armee auf ein Haus in Falludscha wurden laut Spitalärzten mindestens drei Menschen getötet.

Autobombenanschlag in Mossul

In Mossul starb durch einen Autobombenanschlag ein irakischer Zivilist. Drei weitere Passanten wurden laut Polizei verletzt, als ein in einem Auto versteckter Sprengsatz explodierte. Der Angriff galt offensichtlich einem US-Militärkonvoi. Die Soldaten blieben unverletzt.

Fünf Kilometer westlich der Aufständischen-Hochburg Ramadi sprengte sich ein Selbstmordattentäter mit seinem Fahrzeug neben einem US-Militärkonvoi in die Luft. Polizeidirektor Dschasim al-Asafi sagte, mehrere US-Soldaten seien bei dem Anschlag verletzt worden.

Entführter Japaner tot?

Unterdessen ist der von Extremisten in Irak entführte Japaner laut einem Bericht der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo tot. Wie die Agentur meldete, wurde dies der Regierung in Tokio mitgeteilt.

Untersuchungen hätten ergeben, dass es sich bei der Leiche eines in der Nähe der irakischen Stadt Tikrit gefundenen Asiaten um den 24-jährigen Zivilisten Shosei Koda handele.

(bert/sda)

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