Erste «grüne» Suchmaschine der Welt gestartet
publiziert: Mittwoch, 16. Apr 2008 / 11:22 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 3. Nov 2011 / 10:21 Uhr

Sydney/Frankfurt - Mit ecocho ist am Dienstag die laut eigenen Angaben «erste grüne Suchmaschine der Welt» an den Start gegangen.

Per 1000 Abfragen können zwei Bäume gepflanzt werden.
Per 1000 Abfragen können zwei Bäume gepflanzt werden.
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Zur Suchmaschine Ecocho
Klimaneutral.
ecocho.co.uk

Zur CO2-Ausgleichsbehörde
Greenhouse Gas Abatement Scheme (GGAS)
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Das Portal setzt auf die bewährte Technik von Google und Yahoo und soll folglich ähnlich zuverlässige Ergebnisse liefern. Als besonderer Nebeneffekt können Nutzer durch die Verwendung der Suchmaschine aber zusätzlich auch etwas für die Umwelt tun.

So wird der Grossteil der erwirtschafteten Einnahmen von den Betreibern in den Kauf von Emissionszertifikaten der offiziellen australischen CO2-Ausgleichsbehörde Greenhouse Gas Abatement Scheme (GGAS) investiert. Diese pflanzt im Zuge eines speziellen CO2-Ausgleichsprogramms Bäume, die zur Reduktion der Treibhausgase beitragen.

CO2-Reduktion

«Unsere Websuche ist die einfachste Möglichkeit für jeden Menschen, mit einer kleinen Änderung im Alltag einen positiven Einfluss auf das Klima zu nehmen», erklärt Plattformgründer Tim Macdonald. «Allein in Deutschland werden jeden Monat mehrere hundert Mio. Internetsuchen durchgeführt. Wenn davon nur ein Prozent über Ecocho.com liefe, wäre das schon ein grosser Beitrag zur Reduzierung der klimaschädigenden Treibhausgasen», rechnet Macdonald vor.

Schon 1000 Suchanfragen würden ausreichen, um die Pflanzung von zwei neuen Bäumen zu finanzieren. Umgerechnet entspricht das laut Angaben von ecocho einer Reduktion der CO2-Belastung in der Atmosphäre um eine Tonne. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Pro-Kopf-Ausstoss von CO2 pro Tag liegt in Deutschland Angaben des Umweltbundesamts zufolge bei 29,3 Kilogramm. «Jede Suche auf ecocho leistet somit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz - und das zum Nulltarif», betont Macdonald.

Lokale Seiten

Auf die Idee zu ecocho ist Macdonald während einer Diskussion mit Freunden gekommen. «Im gemeinsamen Gedankenaustausch haben wir erkannt, welches enorme Potenzial Suchmaschinen im Web für die Unterstützung des Klimaschutzes bieten», schildert Macdonald. Manchmal seien die einfachsten Ideen auch die besten. «Klimaschutz ist ein brandaktuelles Problem, das die ganze Welt betrifft», stellt Macdonald klar. Deshalb sei es ihm auch ein wichtiges Anliegen, ecocho in so vielen Regionen der Welt in lokalisierten Sprachvarianten zur Verfügung zu stellen. «In diesen Tagen starten wir mit lokalen Seiten in 14 Ländern», so Macdonald. Fixe Zielvorstellung gebe es dennoch keine. «Wir wollen das Bewusstsein der Menschen für Umweltprobleme - insbesondere den Klimaschutz - im Gesamten stärken», meint Macdonald.

Die Benutzung von Ecocho ist kostenlos. Das Unternehmen finanziert sein Umweltengagement aus Werbeeinnahmen. «Wir wollen in Zukunft etwa 70 Prozent der Einnahmen aus ecocho.com in CO2-reduzierende Massnahmen investieren», kündigt Macdonald an. Neben dem aktuellen Projekt beabsichtigen die Betreiber in Zukunft zudem auch eine Reihe weiterer CO2-Ausgleichsprogramme in anderen Regionen der Welt zu unterstützen.

(ht/pte)

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