Erster Abfahrtssieg für Svindal
publiziert: Mittwoch, 15. Mrz 2006 / 13:01 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 15. Mrz 2006 / 14:16 Uhr

Aksel Lund Svindal errang beim Finale in Are (Sd) seinen ersten Sieg in einer Weltcup-Abfahrt. Der Norweger gewann vor Bode Miller (USA) und Peter Fill (It). Michael Walchhofer wurde nur 11., sicherte sich aber dennoch wie im Vorjahr den Abfahrts-Weltcup.

Aksel Lund Svindal jubelt im Ziel.
Aksel Lund Svindal jubelt im Ziel.
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Den Schweizern gelang zum Abschluss ein ansprechendes Ergebnis. Didier Défago realisierte als Fünfter ebenso sein bestes Weltcup- Ergebnis des gesamten Winters wie Didier Cuche als Achter. Und der Olympia-Dritte Bruno Kernen belegte Platz 10, womit sich in der neunten Abfahrt der Saison erst zum zweiten Mal drei Schweizer in den Top 10 klassierten. Tobias Grünenfelder schied aus, nachdem er schon im oberen Abschnitt ein Tor verpasst hatte.

Aksel Lund Svindal, der erst 23-jährige Norweger, hatte auf der mit vielen schwierigen Sprüngen durchsetzten WM-Piste des nächsten Jahres mit Nummer 8 eine Bestzeit vorgelegt, an die letztlich keiner mehr heran kam. Nach diversen Unterbrüchen wegen teils schweren Stürzen (u.a. Olympiasieger Antoine Dénériaz und Klaus Kröll) taten sich insbesondere die Favoriten schwer. Einzig Bode Miller schaffte es noch aufs Podest; ihm fehlten zwei Zehntel zum Sieg. Dénériaz hatte Glück im Unglück (Nackenstauchung). Kröll erlitt dagegen eine Fraktur des Schienbeinkopfes.

Zweites Podest für Svindal

Svindal feierte seinen zweiten Weltcuperfolg. Den ersten hatte zu Saisonbeginn beim Super-G in Lake Louise errungen. Dort war der Norweger auch Sechster der Abfahrt geworden, was zugleich seiner bisher besten Klassierung in dieser Sparte entsprach. Auf Platz 6 hatte Svindal zudem die Olympia-Abfahrt in Sestriere beendet. Dritter wurde der Italiener Peter Fill, der wie Svindal noch nie auf dem Podest einer Abfahrt gestanden hatte.

Der Olympia-Zweite Michael Walchhofer musste sich mit Rang 11 begnügen, seiner schlechtesten Abfahrts-Klassierung in diesem Winter. Doch da sein härtester Konkurrent um den Disziplinen- Weltcup, Landsmann Fritz Strobl, nur Vierter wurde, reichte es Walchhofer dennoch zum Gewinn der kleinen Kristallkugel. Der 31- jährige aus Zauchensee im Salzburgerland holte sich wie im Vorjahr und zum insgesamt zweiten Mal den Abfahrts-Weltcup. Um 31 Punkte konnte Walchhofer den Kärntner Fritz Strobl hinter sich lassen. tanden hatte.

Schlussklassement:
1. Aksel Lund Svindal (No) 1:42,40. 2. Bode Miller (USA) 0,20 zurück. 3. Peter Fill (It) 0,30. 4. Fritz Strobl (Ö) 0,48. 5. Didier Défago (Sz) 0,65. 6. Kjetil André Aamodt (No) 0,66. 7. Daron Rahlves (USA) 0,97. 8. Didier Cuche (Sz) 1,02. 9. Yannick Bertrand (Fr) 1,18. 10. Bruno Kernen (Sz) 1,19. 11. Michael Walchhofer (Ö) 1,21. 12. Finlay Mickel (Gb) 1,22. 13. Kristian Ghedina (It) 1,26. 14. Hermann Maier (Ö) 1,29. 15. Christoph Gruber (Ö) 1,31. 16. Marco Büchel (Lie) 1,42. 17. Andreas Buder (Ö) 1,43. 18. Andreas Schifferer (Ö) 2,97. 19. Christopher Beckmann (USA) 4,07. - Ausgeschieden: Tobias Grünenfelder (Sz), Steven Nyman (USA), Antoine Dénériaz (Fr) und Klaus Kröll (Ö).

Der Stand im Weltcup, 15.3.2006:

Männer. Gesamtwertung (nach 34 von 37 Prüfungen): 1. Benjamin Raich (Ö) 1310 (steht schon seit letztem Samstag als Gesamtsieger fest). 2. Aksel Lund Svindal (No) 910. 3. Michael Walchhofer (Ö) 855. 4. Bode Miller (USA) 828. 5. Kalle Palander (Fi) 801. 6. Daron Rahlves (USA) 783. 7. Hermann Maier (Ö) 768. 8. Kjetil André Aamodt (No) 675. 9. Ted Ligety (USA) 600. 10. Fritz Strobl (Ö) 599. 11. Giorgio Rocca (It) 597. 12. Marco Büchel (Lie) 586. 13. Thomas Grandi (Ka) 537. 14. Didier Défago (Sz) 509. 15. Rainer Schönfelder (Ö) 497. Ferner: 18. Bruno Kernen 406. 24. Ambrosi Hoffmann 318. 33. Didier Cuche 240. 48. Silvan Zurbriggen 145. 49. Daniel Albrecht 139. 56. Tobias Grünenfelder 121. 69. Marc Berthod 78. 82. Konrad Hari 56. 94. Jürg Grünenfelder 38. 98. Marc Gini 33.

Abfahrt (Schlussklassement nach 9 Rennen): 1. Michael Walchhofer (Ö) 522. 2. Fritz Strobl (Ö) 491. 3. Daron Rahlves (USA) 444. 4. Marco Büchel (Lie) 400. 5. Bode Miller (USA) 340. 6. Kjetil André Aamodt (No) 322. 7. Hermann Maier (Ö) 305. 8. Bruno Kernen (Sz) 268. 9. Didier Défago (Sz) 246. 10. Kristian Ghedina (It) 235. 11. Erik Guay (Ka) 221. 12. Klaus Kröll (Ö) 216. 13. Aksel Lund Svindal (No) 182. 14. Peter Fill (It) und Johann Grugger (Ö) 166.

16. Andreas Buder (Ö) 133. 17. Yannick Bertrand (Fr) 127. 18. Didier Cuche (Sz) und Ambrosi Hoffmann (Sz) 126. 20. Antoine Dénériaz (Fr) 124. 21. Christoph Gruber (Ö) 111. 22. Andreas Schifferer (Ö) 102. 23. Finlay Mickel (Gb) 92. 24. Steven Nyman (USA) 86. 25. Tobias Grünenfelder (Sz) 74. 26. Pierre-Emmanuel Dalcin (Fr) und Scott Macartney (USA) 60. 28. Benjamin Raich (Ö) 58. 29. Manuel Osborne (Ka) 50. 30. Kurt Sulzenbacher (It) 46.

31. Marco Sullivan (USA) 45. 32. François Bourque (Ka) 44. 33. Roland Fischnaller (It) 40. 34. Hannes Reichelt (Ö) 33. 35. Patrik Järbyn (Sd) 32. 36. Jürg Grünenfelder (Sz) 31. 37. Norbert Holzknecht (Ö) 26. 38. Andrej Jerman (Sln) 25. 39. Bjarne Solbakken (No) 20. 40. Alessandro Fattori (It) 19. 41. Werner Heel (It) und Lasse Kjus (No) 16. 43. Konrad Hari (Sz) 15. 44. AJ Bear (Au) und Marc Bottollier (Fr) 14.

46. Stefan Johann Thanei (It) 13. 47. Patrick Staudacher (It) 12. 48. Silvan Zurbriggen (Sz) 11. 49. Stephan Keppler (De) und John Kucera (Ka) 10. 51. Nicolas Burtin (Fr), Walter Girardi (It) und Thomas Graggaber (Ö) 7. 54. Justin Johnson (USA) 4.

(fest/Si)

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