Erster Exploit für Firefox 1.5 aufgetaucht
publiziert: Sonntag, 11. Dez 2005 / 10:26 Uhr

Für die gerade in vergangenen Woche erschienene Version 1.5 des Open Source-Browsers Firefox ist der erste Exploit aufgetaucht.

Der Open Source Browser Firefox steuert auf 10 Prozent Marktanteil zu.
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Der in einem Posting auf der Webseite der Security-Organisation Packet Storm veröffentlichte Proof-of-Concept-Exploit überlädt die Datei history.dat mit einem übergrossen Eintrag und bringt den Browser zum Absturz. «Wenn dies einmal passiert ist, kann Firefox nicht mehr gestartet werden, bis der Nutzer die Datei history.dat manuell löscht», erklärt Johannes Ullrich, Chief Research Officer beim Internet Storm Center.

Mozilla: Bug im Browser, aber keine echte Sicherheitslücke

Die Firefox-Datei history.dat speichert verschiedene Informationen der beim Surfen besuchten Webseiten. Der Proof-of-Concept-Exploit könnte, in böswillige Webseiten eingebaut, Firefox durch den Besuch solcher Seiten zum Absturz bringen. Nach Angaben des Internet Storm Center ist diese Sicherheitslücke beim Firefox-Browser nachgewiesen und getestet und es wäre noch kein Patch verfügbar.

Der Hersteller des Firefox-Browsers, die Mozilla Foundation, konnte den Firefox-Crash nach Besuch bestimmer Webseiten bislang nicht bestätigen. Mike Schroepfer, Vize-Präsident der Engineering-Abteilung bei Mozilla, erklärte: «Wir haben keine unabhängige Bestätigung, dass Firefox abstürzt, aber es gab eine Menge Versuche, dies herbeizuführen.» Das Problem sei zwar ein Fehler im Browser, aber keine echte Sicherheitslücke. Im schlimmsten Fall wäre wegen des Bugs in der history.dat der nächste Start des Browsers ein wenig verlangsamt.

Firefox 1.5 ist merklich schneller als sein Vorgänger

Währenddessen berichtet das Webstatistik-Unternehmen NetApplications, die Veröffentlichung der neuen Firefox-Version im November habe neue Nutzer angezogen und dem Browser einen kleinen Auftrieb bei den Anteilen im gesamten Browsermarkt verschafft. Firefox hält NetApplications zufolge jetzt einen Anteil von 8,8 Prozent am gesamten Browsermarkt, verglichen mit 8,6 Prozent noch im Oktober.

Vince Vizzaccaro, Vize-Präsident Marketing bei NetApplications, glaubt, dass die Zahlen noch rosiger aussähen, wenn die neue Browser-Version etwas früher im November erschienen wäre. Zwischenzeitlich übersprang Firefox die 9-Prozent-Hürde. «In der letzen Novemberwoche erreichte Firefox 9,09 Prozent Marktanteil. Das deutet darauf hin, dass das Potential besteht, die kritische Masse von 10 Prozent zu erreichen», sagt Vizzaccaro.

«Der neue Release ist merklich schneller und bietet seinem Vorgänger gegenüber verbesserte Sicherheitsfeatures. Zudem wurde das Rendering von komplexen Webseiten erstaunlich verbessert», lobt Vizzaccaro Firefox 1.5.

Von den 8,8 Prozent Marktanteil des Firefox am gesamten Browser-Markt nimmt die neue Browser-Version Firefox 1.5 bislang 0,3 Prozent Anteil ein, Firefox 1.0 liegt bei 8,2 Prozent. Die übrigen Prozentanteile entfallen auf frühere Beta-Versionen.

Internet Explorer weiterhin Maktführer

Marktführer bei den Browsern bleibt Microsofts Internet Explorer mit einem Marktanteil von 86,1 Prozent, verglichen mit 86,5 Prozent im Oktober. Im Jahresvergleich lag der IE vor einem Jahr noch bei 90,3 Prozent und Firefox bei 4,6 Prozent Marktanteil. Der Apple-Browser Safari lag im November bei 2,8 Prozent Marktanteil verglichen mit einem Anteil von 1,6 Prozent im Vorjahr.

(Christian Horn/teltarif.ch)

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