Erster H5N1-Fall in Wien
publiziert: Samstag, 18. Feb 2006 / 14:26 Uhr

Wien - Zum ersten Mal ist in Wien ein Fall der auch für Menschen gefährlichen Vogelgrippe bei einem Schwan identifiziert worden. Dies gab eine Sprecherin der Stadt bekannt.

In Wien geht die Angst vor der Vogelgrippe um.
In Wien geht die Angst vor der Vogelgrippe um.
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Es stehe bereits fest, dass das tote Tier, das an der Alten Donau gefunden wurde, mit dem gefährlich H5N1-Virus infiziert war.

Es handelt sich um den sechsten Fall der Vogelgrippe in Österreich. Zuvor waren bereits grosse Teile der Bundesländer Steiermark, Kärntens und Burgenland zur Risikozone erklärt worden.

Angst in ganz Europa

Die Angst vor einer Ausbreitung der Tierseuche hält ganz Europa weiter in Atem. In Deutschland rief Landwirtschaftsminister Horst Seehofer die Bevölkerung und die Behörden auf, eine Übertragung der im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern aufgetretenen Vogelgrippe auf Nutztierbestände zu verhindern.

Dies sei die vordringlichste Aufgabe bei der Bekämpfung der Tierseuche, sagte Seehofer auf der Insel Rügen, wo verendete Schwäne mit dem Virus H5N1 aufgefunden worden waren.

In Asien sind in den vergangenen Jahren mehr als 90 Menschen an der Vogelgrippe gestorben, die durch den Kontakt mit infiziertem Geflügel übertragen wird.

In Europa hat sich bislang kein Mensch mit dem Virus H5N1 infiziert. Experten befürchten eine weltweite Epidemie, sollte sich das Virus so verändern, dass es von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.

(rr/sda)

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