Erster Herbststurm verursacht Schäden
publiziert: Dienstag, 3. Okt 2006 / 23:03 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 4. Okt 2006 / 09:38 Uhr

Bern - Die heftigen Stürme und Regenfälle vom Dienstagabend haben vielerorts in der Schweiz Schäden verursacht. Rüfen verschütteten Teile der San-Bernardino-Strecke.

Im Flachland erreichten die Böen Geschwindigkeiten von 40 bis 60 km/h.
Im Flachland erreichten die Böen Geschwindigkeiten von 40 bis 60 km/h.
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Seit 6 Uhr kann der Privat- und Schwerverkehr auf der A13 wieder Richtung Süden fahren, wie die Bündner Kantonspolizei bekannt gab.

In der Gegenrichtung bleibt die Strecke gesperrt, wie eine Polizeisprecherin sagte - voraussichtlich bis am Abend.

Der Grund ist, dass die Kantonsstrasse zwischen Pian San Giacomo und San Bernardino verschüttet ist. Über diese Strasse wird der Nordverkehr zurzeit wegen Baustellen umgeleitet.

Überflutungen behindern Verkehr

Die A13 hatte im Raum Andeer während der Nacht wegen Überflutungen gesperrt werden müssen. Der Hinterrhein war über die Ufer getreten. Daher floss Wasser durch den Traversa- und den Rofla-Tunnel.

Eine Rüfe hatte die Kantonsstrasse oberhalb Pian San Giacomo am Dienstag um 19 Uhr verschüttet. Rettungskräfte räumten die Strasse; sie konnte rund eine Stunde später wieder eröffnet werden. Um 21 Uhr ging eine zweite Rüfe runter. Sie begrub die Strasse auf einer Länge von 20 bis 30 Metern unter rund 2 Meter hohem Geröll.

Wieder offen sind die Strassen ins Calancatal und ins Bergell, die in der Nacht auf Mittwoch ebenfalls verschüttet worden sind. Auch im Kanton Tessin war es wegen des heftigen Regens zu Erdrutschen gekommen. So ist etwa die Strecke zwischen Osogna und Biasca gesperrt.

In Bellinzona mussten ein Fahrendenlager und ein Campingplatz evakuiert werden. Das Blenio-Tal war in der Nacht von der Aussenwelt abgeschnitten.

Frau von fallendem Baum verletzt

Wegen des Sturms, der vorab über dem Jura und dem Mittelland gewütet hatte, mussten zahlreiche Feuerwehren und Polizeiequipen ausrücken. In der Stadt Zürich stürzte ein Baum um und verletzte dabei eine Frau.

Ebenfalls wegen eines umgestürzten Baumes blieb der Bahnhof Luzern während rund einer Stunde blockiert. Zwischen Brugg und Turgi AG unterbrach ein auf die Fahrleitung gestürzter Ast die Bahnverbindung. Im Baselbiet versperrten umgestürzte Bäume Strassen.

Ein ähnliches Bild bot sich den Rettungskräften in mehreren Berner Bezirken, derweil die Berner Stadtpolizei lediglich geringe Schäden zu vermelden hatte.

Nach Angaben von MeteoSchweiz wurden uf dem Chasseral Windgeschwindigkeiten von 130,7 Kilometern pro Stunde registriert.

(bert/sda)

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