Erzbischof Canalini neuer Nuntius für Schweiz und Liechtenstein
publiziert: Donnerstag, 9. Sep 2004 / 13:29 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 9. Sep 2004 / 13:59 Uhr

Bern/Rom - Die Schweiz erhält einen neuen Vertreter des Vatikans. Erzbischof Francesco Canalini wurde vom Papst zum neuen Apostolischen Nuntius für die Schweiz und Liechtenstein ernannt, wie die Internationale Katholische Presseagentur meldete.

Francesco Canalini.
Francesco Canalini.
Papst Johannes Paul II. nahm gleichzeitig den altersbedingten Rücktritt des bisherigen Nuntius in Bern, Pier Giacomo de Nicolo, an. Dieser war am 20. August in Bern mit einer Zeremonie verabschiedet worden.

Der 68-jährige Canalini war seit 1998 Nuntius in Australien. Er begann seine diplomatische Laufbahn 1970 als Beigeordneter in Ecuador. Dort wurde er auch zum Sekretär ernannt. Diese Funktion hatte er anschliessend in Irland und in den USA inne, wo er zum Auditor avancierte. Als solcher wirkte er ab 1980 in Spanien.

1986 wurde Canalini zum Bischof geweiht und zum Titularerzbischof von Valeria ernannt. Wann er sein neues Amt in Bern antreten wird, ist laut einem Sprecher der Apostolischen Nuntiatur noch nicht festgelegt.

Die Schweiz hat erst kürzlich ihre diplomatischen Beziehungen zum Vatikan normalisiert. Anlässlich des Papst-Besuches in der Schweiz Anfang Juni gab der Bundesrat bekannt, dass der bisherige Botschafter in Sondermission zum offiziellen Botschafter ernannt werde. Bis dahin hatte der Schweizer Botschafter in Tschechien die Schweizer Interessen beim Vatikan vertreten.

Der Vatikan hingegen ist seit knapp 500 Jahren durch die päpstliche Nuntiatur in Bern vertreten. Seit 1579 war ein päpstlicher Gesandter bei den katholischen Ständen der Schweiz akkreditiert. Er residierte in Luzern, zeitweise in Altdorf.

(fest/sda)

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