Es kommt Bewegung in die Libyen-Affäre
publiziert: Dienstag, 27. Okt 2009 / 07:04 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 27. Okt 2009 / 14:35 Uhr

Bern - Die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) ist bereit, im Konflikt zwischen der Schweiz und Libyen zu vermitteln. Das sagte der OIC-Botschafter Babacar Ba gegenüber dem Schweizer Radio DRS.

Die Islamische Konferenz würde zwischen Bern und Tripolis vermitteln, so OIC-Botschafter Babacar Ba.
Die Islamische Konferenz würde zwischen Bern und Tripolis vermitteln, so OIC-Botschafter Babacar Ba.
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Die OIC sei über die Krise zwischen Libyen und der Schweiz im Bild und hoffe auf eine baldige bilaterale Lösung, sagte der OIC-Botschafter bei der UNO in Genf.

Sollte dies nicht möglich sein, würde seine Organisation ihre Dienste als Vermittlerin zwischen beiden Ländern zur Verfügung stellen, falls beide Staaten darum ersuchten.

Positives Zeichen

Libyen ist Mitglied der OIC. Bei einer Mediation zwischen den beiden Ländern könnte der Generalsekretär der OIC einen Mittler bestimmen, erläuterte der Botschafter. Die OIC interveniere immer öfter bei Krisen und Konflikten zwischen den 57 Mitgliedstaaten.

Jean Ziegler, Libyen-Kenner und Vizepräsident des beratenden Ausschusses des UNO-Menschenrechtsrates, hält die OIC für eine wichtige und einflussreiche Organisation. Dass sie sich um den Konflikt kümmern will, wertet er als positives Zeichen, wie er gegenüber Radio DRS sagte.

Nationalrat Geri Müller (Grüne/AG), Präsident der Aussenpolitischen Kommission, bezeichnete das Angebot als «bemerkenswert und gut»: «Ich denke, dass der Bundesrat dieses Angebot in seine Strategie einbauen wird». Das Aussendepartement EDA nahm dazu keine Stellung.

(tri/sda)

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