Terrorismus in Europa
Europol-Chef warnt vor Terroranschlägen
publiziert: Freitag, 19. Feb 2016 / 06:56 Uhr
Laut Rob Wainwright kommen Terroristen nicht zusammen mit Flüchtlingen.
Laut Rob Wainwright kommen Terroristen nicht zusammen mit Flüchtlingen.

Berlin - Der Chef der EU-Polizeibehörde Europol hat vor Anschlägen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Europa gewarnt. «Europa steht momentan vor der grössten Terrorgefahr seit mehr als zehn Jahren», sagte Rob Wainwright, der «Neuen Osnabrücker Zeitung» vom Freitag.

3 Meldungen im Zusammenhang
Es sei zu erwarten, dass der IS einen Anschlag irgendwo in Europa verüben werde, «mit dem Ziel, hohe Verluste unter der Zivilbevölkerung zu erreichen». Die Anschläge von Paris hätten gezeigt, dass der IS eine internationale Dimension bekommen habe.

Laut Wainwright sollte auch die Gefahr, die von Einzeltätern ausgehe, nicht unterschätzt werden. Nach Schätzung von Europol sind inzwischen 3000 bis 5000 Europäer, die in einem Terrorcamp Kampferfahrung gesammelt haben, nach Europa zurückgekehrt.

«Die wachsende Zahl dieser ausländischen Kämpfer stellt die EU-Staaten vor völlig neue Herausforderungen», sagte Wainwright. Der Flüchtlingsstrom aus Syrien nach Europa erhöht nach Einschätzung von Europol die Terrorgefahr nicht unbedingt. «Es gibt keine konkreten Hinweise darauf, dass terroristische Reisende systematisch den Flüchtlingsstrom nutzen, um unentdeckt nach Europa zu kommen.»

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Den Haag - Mehr als 10'000 unbegleitete Flüchtlingskinder sind laut Europol in den vergangenen 18 bis 24 Monaten in Europa verschwunden - davon allein 5000 in ... mehr lesen
Ein Teil der Flüchtlingskinder könnten Opfer von Menschenhändlern geworden sein.
Den Haag - Steckbriefe von 45 meistgesuchten Verbrechern Europas sind im Internet auf einer Website veröffentlicht worden. Bürger ... mehr lesen
Amsterdam - Die europäische Polizeibehörde Europol hat vor gross angelegten Anschlägen durch die Terrormiliz Islamischer Staat ... mehr lesen 1
Wenn...
dieses Jahr wieder über 1 Million Menschen nach Europa kommen, davon Hunderttausende ohne jede Kontrolle, müssen nur 10 von ihnen, also 0,001 Prozent Terroristen sein, um die unkontrollierte, grenzenlose Einwanderung als das zu identifizieren, was sie ist: Ein beispielloses, systematisches Politikversagen.
Besonders brisant wird das Ganze angesichts der entsprechenden Ankündigungen der Daesh-Mörder (IS) und der gegenteiligen Beschwichtigungen europäischer Sicherheitspolitiker.
Wenn Menschen in Europa Fremdenfeindlichkeit und Hass vorgeworfen wird, ist das ein gewolltes Missverständnis, da die Hilflosigkeit des eigenen Umgangs mit dem Problem durch Angriffe auf Leute kaschiert werden soll, die das Versagen der Politik als solches ungeschminkt benennen und sich nicht pflichtgemäss darüber freuen.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 20
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Übung mit 500 Helfern  Mit einem simulierten Attentat im Stade de France ist am Dienstag ein Worst-Case-Szenario für die EM in Frankreich durchgespielt worden. mehr lesen 
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. ... mehr lesen   1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
NATO-Generalsekretär hält Rede in Warschau  Warschau - NATO-Generalsekretär Stoltenberg sieht das Bündnis wenige Wochen vor dem ... mehr lesen 1
Die NATO sei weiterhin an einem Dialog mit Russland interessiert.
Titel Forum Teaser
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2823
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) ist in diesen Tagen an allen anderen Fornten unter Druck. ... Mi, 01.06.16 12:39
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich -4°C 4°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
Basel -2°C 4°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt recht sonnig
St. Gallen -1°C 3°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
Bern -4°C 3°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt
Luzern -1°C 4°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt bedeckt
Genf -3°C 6°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
Lugano 5°C 13°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten