Ex-Grossrat muss elf Jahre ins Zuchthaus
publiziert: Freitag, 17. Feb 2006 / 19:02 Uhr / aktualisiert: Freitag, 17. Feb 2006 / 19:56 Uhr

Lugano - Der ehemalige Tessiner SVP-Grossrat Roger Etter muss wegen vollendeten Mordversuches und Veruntreuung für elf Jahre ins Zuchthaus.

Etter war im April aus der SVP ausgetreten.
Etter war im April aus der SVP ausgetreten.
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Das Bundesgericht wies seinen Rekurs ab und bestätigte die Urteile der Vorinstanzen. Das Verdikt der höchsten Richter wurde vom Tessiner Kassationsgericht veröffentlicht, aber ohne Begründung. Dieses hatte am 30. Juni 2005 in zweiter Instanz den Schuldspruch des Geschworenengerichts Lugano vom September 2004 bestätigt.

Für die Geschworenen war es erwiesen, dass der heute 45-jährige Etter im Februar 2003 einen befreundeten Bauunternehmer in Rovio hatte töten wollen, um eine Veruntreuung zu dessen Schaden zu vertuschen. Etter hatte vor Gericht zwar gestanden, in zehn Jahren insgesamt 3,2 Mio. Franken veruntreut zu haben.

Schiessunfall?

Die Mordpläne hingegen hatte er bestritten und stattdessen von einem Schiessunfall gesprochen. Sein Anwalt hatte deshalb auf fahrlässige schwere Körperverletzung plädiert und eine Zuchthausstrafe von höchstens 4 Jahren und 3 Monaten gefordert.

Etter verbüsst seine Strafe zur Zeit in einer Tessiner Haftanstalt. Im April 2003 war er aus der SVP ausgetreten und hatte sein Grossratsmandat zur Verfügung gestellt.

(ht/sda)

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