Ski alpin: Schwerer Sturz von Urs Räber am Lauberhorn
Ex-Skifahrer Urs Räber raste amTod vorbei
publiziert: Freitag, 29. Dez 2000 / 18:51 Uhr

Wengen - Glück im Unglück hatte der Schweizer Abfahrts- Assistenztrainer Urs Räber, der am Lauberhorn auf der Talfahrt vom Hanneggschuss zur Station Allmend auf einem Waldsträsschen schwer stürzte. Trotz Besorgnis erregendem Aussehen mit schwerem Blutverlust diagnostizierten die Ärzte im Spital Interlaken, wohin Räber geflogen wurde, «nur» einen Kopfschwartenriss sowie Prellungen im Nacken- und Schulterbereich.

Nach Abbruch des Trainings der Nationalmannschaft, die wegen Schneefalls nicht wie geplant am Lauberhorn üben konnten, bogen die Trainer oberhalb des Hanneggschusses in einen Waldweg ab, wo ihnen eine Stemmbogen fahrende Frau in die Quere kam. Während Stéphane Mougin noch ausweichen konnte, fuhren sich die mit schweren Rucksäcken beladenen Fritz Züger und Urs Räber gegenseitig über die Ski, wobei der Ex-Rennfahrer zu Fall kam. Dabei schlug er am aperen Strassenrad mit dem Kopf an einem Stein auf. «Es sah schrecklich aus», sagte Fritz Züger, «wir befürchteten das Schlimmste. Urs blutete stark, die Risswunde reichte von der Nase bis zum Hinterkopf.»

Mit dem Rettungsschlitten wurde Räber bis zur Station Allmend gebracht und von dort mit dem Helikopter ins Spital Interlaken geflogen. Dort konnten die Ärzte glücklicherweise bald Entwarnung geben: Räber, der schon als Aktiver bei einem seiner Stürze erhebliche Kopfverletzungen erlitten hatte, darf nach kurzer Pflege und Beobachtung das Spital wieder verlassen. Und Fritz Züger konnte bereits wieder scherzen: «Man soll seinen Chef eben nicht links überholen.»

Aus dem geplanten Training am Lauberhorn wurde dagegen nichts; durch den Schneefall war die Piste zu weich geworden. «Gut für die die Organisatoren, schlecht für uns», sagt Züger, «ein Training wäre zu gefährlich geworden.» Ganz für nichts war das Training am Lauberhorn gemäss Züger aber nicht: «Mental haben uns die beiden Tage in Wengen sicher etwas gebracht. Wir gingen dreimal über den Hundschopf, andere machen solche Besichtigungen im Sommer.» Schade sei es vor allem auch für die Organisatoren gewesen, die den Schweizer Abfahrern eine perfekte Trainingsgelegenheit hätten bieten wollen.

Dafür dürfen die Organisatoren nach dem Schneefall in den letzten Tagen (rund 20 cm) den Rennen mit Zuversicht entgegen blicken. Die offizielle Schneekontrolle des Internationalen Skiverbandes findet -- sowohl in Adelboden wie in Wengen -- zwar erst am 3. Januar statt, doch deutet alles darauf hin, dass die beiden Anlässe programmgemäss über die Bühne gehen werden und Wengen am 12. Januar noch zu einer zweiten Abfahrt (für das abgesagte Rennen von Bormio) kommen wird. Die kalendermässigen Wettkampfdaten sind für Adelboden der 9. Januar (Riesenslalom) und für Wengen der 13. und 14. Januar (Abfahrt und Slalom).

(sda)

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