Exilverbände fühlen sich von Asylkonferenz ausgeschlossen
publiziert: Donnerstag, 3. Apr 2003 / 21:20 Uhr

Bern - Exilorganisationen kritisieren die Asylkonferenz vom Freitag, an der über Sparmassnahmen diskutiert werde, die Asylsuchenden das Leben zusätzlich erschwerden würden. Sie fühlen sich ausgeschlossen und fordern mehr Selbstbestimmungsrecht.

Bundesrätin Ruth Metzler wird die Konferenz morgen leiten.
Bundesrätin Ruth Metzler wird die Konferenz morgen leiten.
Das Dubliner Abkommen, der geplante Fürsorgestopp für Personen mit einem Nichteintretens-Entscheid, und das Zürcher Asylmanifest stehen auf der Traktandenliste der nationalen Asylkonferenz. Geleitet wird die Konferenz in Wabern bei Bern von Bundesrätin Ruth Metzler.

Die Exilorganisationen sind zur nationalen Asylkonferenz nicht eingeladen. Die Vereinigung von Flüchtlingen aus kriegs- und krisengeschüttelten Ländern fühlt sich ausgegrenzt und sieht sich zunehmend als sozial geächtet, wie sie in einem Communiqué schreibt.

Die meisten Mitglieder würden unter prekärsten materiellen und sozialen Verhältnissen leben. Ihr Zugang zum Arbeitsmarkt werde durch unzählige Hürden verbaut. Diplome, Universitäts- und Berufsausbildungsabschlüsse würden hier nicht anerkannt. Aus diesen Gründen fühlt sich die Vereinigung benachteiligt.

Die Exilorganisationen wollen als geachtete Mitglieder der Gesellschaft zum guten Zusammenleben beitragen, wie sie in ihrem Communiqué weiter mitteilten. Dazu bräuchten sie jedoch mehr Selbstbestimmungsrechte und Handlungsmöglichkeiten. Zudem fordern sie eine freie Wahl der Wohnung und das Recht auf ein Privatleben.

(fest/sda)

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