Marketing
Expo.02 will ein Fünftel des Publikums über Firmen anlocken
publiziert: Mittwoch, 23. Aug 2000 / 17:07 Uhr

Zürich - Die Expo.02 will ein Fünftel der erwarteten 4,8 Millionen Besucherinnen und Besucher über deren Arbeitgeber in die Drei-Seen-Region locken. Entsprechende Besuchsangebote für Schweizer Firmen wurden am Mittwoch in Zürich präsentiert.

Unternehmen aus der Schweiz können die Landesausstellung im Jahr 2002 als Plattform für firmeneigene Anlässe, ihre Angestellten sowie ihre Kundinnen und Kunden nutzen. Dies erklärte Expo- Marketingdirektor Rainer Müller im Rahmen der Fachmesse SWISS EVENT in Zürich, wo das Marketingprogramm für Firmen im Detail vorgestellt wurde.

Unternehmen soll beispielsweise die Möglichkeit geboten worden, Seminare und Tagungen auf den Arteplages Neuenburg, Biel, Murten und Yverdon-les-Bains durchzuführen. Zudem sind Betriebsausflüge mit Führung und Betriebsfest auf den Arteplages denkbar. Das Marketingprogramm der Expo.02 umfasst auch Firmensitzungen, Tickets für Mitarbeiter, VIP-Programme und andere Spezialveranstaltungen.

Die Schweizer Firmen sollen der Landesausstellung aber nicht nur Besucherinnen und Besucher bringen, sondern auch Sponsorengelder. Gemäss Budget muss die Expo-Leitung bei der Privatwirtschaft 454 Millionen Franken auftreiben. Bis jetzt sind 415 Millionen Franken gesammelt worden, wie Expo-Marketingdirektor Müller am Rande des Informationsforums für Firmen auf Anfrage erklärte.

Von den bislang gesammelten Sponsorengeldern sind 322 Millionen Franken vertraglich gesichert. Für die übrigen 93 Millionen Franken bestehen Optionen, wo die Verhandlungen bereits weit fortgeschritten sind. Müller zeigte sich zuversichtlich, dass der vorgegebene Betrag von 454 Millionen Franken sogar übertroffen werden kann. In den letzten Monaten habe das Vertrauen der Privatwirtschaft in die Expo deutlich zugenommen, sagte Müller.

Nebst den Sponsorengeldern umfasst das 1,4-Milliarden-Budget der Expo gemäss eigenen Angaben auch 445 Millionen von der öffentlichen Hand, 296 Millionen aus dem Ticketverkauf sowie 206 Millionen aus Konzessionen und Merchandising. Vom Ticketerlös dürfte ein Fünftel von Besucherinnen und Besuchern stammen, die über ihre Arbeitgeber an die Landesausstellung gelockt werden sollen.

(sda)

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