Expo-Arteplages im Sommer wieder zugänglich
publiziert: Donnerstag, 8. Mai 2003 / 08:14 Uhr

Bern - Die Expo.02 wird ihrem Anspruch nach Vergänglichkeit im Grossen und Ganzen gerecht. Der Rückbau der verschiedenen Ufergelände soll diesen Sommer abgeschlossen sein.

Die Wolke "Blur" über Yverdon.
Die Wolke "Blur" über Yverdon.
Vereinzelte Probleme dürfte es beim Abbruch der Pfählungen in den Seen geben. In Neuenburg sind aber schon zwei Drittel des ehemaligen Expo-Geländes wieder hergestellt. Nur beim Standort des "Palais de l'équilibre", dessen Abbruch vor kurzem beendet wurde, dauern die Arbeiten noch bis Anfang Juni.

Die Seeplattform mit ihren 480 Pfählen wird somit in Neuenburg die letzte Spur der Expo.02 sein, sagte Arteplage-Chef René Spahr. Die Abbrucharbeiten für diese Elemente werden 2004 abgeschlossen. Im kommenden Juni und Juli wird sich bei Tests zeigen, wie leicht sich die Pfähle aus dem Seegrund ziehen lassen.

Noch offen ist in Neuenburg die Frage, wofür das ehemalige Expo-Gelände am See weiterverwendet wird. Vor der Expo.02 stand dort ein Parkplatz mit 530 Plätzen. Das Projekt der Stadtbehörden, erneut einen Parkplatz zu bauen, wird per Referendum bekämpft.

In Yverdon alles geräumt

In Yverdon-les-Bains wird die Expo.02 bis Ende dieses Monates das Feld definitiv räumen. "Wir haben immer noch Vorsprung auf den Zeitplan", versicherte Bau-Chef Jean-Blaise Ecklin.

Letztes Expo-Überbleibsel in Yverdon-les-Bains ist die Metallkonstruktion der Wolke "Blur". Die Stadtbehörden entscheiden demnächst, ob die bestehende Struktur für den Bau der "Maison de l'Espace" verwendet wird. Darin soll ein Science-Fiction-Museum und eine Zweigstelle der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) eingerichtet werden.

Vorsprung auch in Biel

Auch in Biel ist der Rückbau des Expo-Geländes weiter fortgeschritten als geplant, sagte Jean-Pierre Weber, der Verantwortliche der Arteplage. Im kommenden Juni beginnt die Firma Batigroup mit dem Abbruch der Holzplattform, auf der einst die Expo-Türme standen.

Bis im Frühling 2004 soll in Biel die Plattform über dem See geräumt sein. Als grösste Herausforderung gilt es, die 50-Meter langen Pfähle aus dem Seegrund zu ziehen. Bei den bisherigen Arbeiten zeigte sich, dass dies länger dauern könnte als geplant.

Ein Teil des ehemaligen Expo-Geländes am Bielersee wird der Bevölkerung bereits dieses Wochenende wieder zur Verfügung stehen. Für den Rest des Areals mit dem Strandgebäude wird es Mitte Juni soweit sein. Bis Ende Juli werden den Gemeinden Biel und Nidau auch das Gelände des Expoparc übergeben.

Probleme in Murten

In Murten FR sieht fast alles wieder so aus wie vor der Landesausstellung. Nur die Plattform des Monolithen steht noch. In drei bis vier Wochen wird sie auf dem Seeweg nach Sugiez gebracht und dort demontiert.

Ein Problem besteht bei den Verankerungen der schwimmenden Plattform, wie der Verantwortliche, der Arteplage Murten, Hans Flückiger erklärte. Eines der vier Bauelemente sei tiefer in den Seegrund abgesunken als erwartet und müsse wahrscheinlich auf dem Seegrund zurückgelassen werden.

AMJ wird im Wallis stationiert

Die mobile Arteplage Jura (AMJ) schliesslich wird nach Port-Valais VS gebracht. Das Jazzfestival Montreux hat die ehemalige Kiesbarke gekauft und will sie künftig zusammen mit dem Kanton Wallis für die Durchführung von kulturellen Anlässen benutzen.

(bsk/sda)

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