«Exzessive» Arbeitswochen weit verbreitet
publiziert: Donnerstag, 7. Jun 2007 / 13:55 Uhr

Genf - Jeder fünfte Mensch auf der Welt arbeitet mehr als 48 Stunden in der Woche. Von den mehr als 600 Millionen betroffenen Menschen leben die meisten in Entwicklungsländern, wie eine Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ergab.

Besonders in Peru arbeiten die Menschen überdurchschnittlich lange. (Bild: Arbeiter einer Kupfermine)
Besonders in Peru arbeiten die Menschen überdurchschnittlich lange. (Bild: Arbeiter einer Kupfermine)
An der Spitze steht Peru, wo über die Hälfte der Leute lange arbeitet, wie die ILO in Genf bekannt gab.

Es folgen Südkorea (49,5 Prozent), Thailand (46,7 Prozent) und Pakistan (44,4 Prozent). Die Schweiz liegt im internationalen Durchschnitt: 19,2 Prozent arbeiten mehr als 48 Stunden pro Woche.

«Exzessive» Arbeitswochen, wie es die ILO nennt, sind vor allem im Dienstleistungssektor sehr verbreitet, so etwa im Grosshandel, im Einzelhandel oder in der Gastronomie. Meist seien es Männer, die besonders lange arbeiteten.

Besonders Frauen arbeiten Teilzeit

Frauen arbeiteten weiterhin oft Teilzeit, da dies in vielen Ländern neben den Pflichten im Haushalt nicht anders möglich sei, hiess es weiter.

In der Schweiz sind mit einem Anteil von 58 Prozent besonders viele Frauen teilzeit beschäftigt. Nach den Niederlanden belegt sie in dieser Statistik den zweiten Platz.

In Entwicklungsländern scheiterten Versuche, die Zeit am Arbeitsplatz zu senken oft, da Beschäftigte wegen niedriger Stundenlöhne auf lange Arbeitszeiten angewiesen seien.

(rr/sda)

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