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FC Basel nur noch vier Punkte hinter GC
publiziert: Sonntag, 15. Sep 2002 / 18:37 Uhr

Basel - Meister Basel hat den Rückstand auf Leader Grasshoppers zu Beginn der NLA-Rückrunde von sechs auf vier Punkte reduziert. Der FCB fertigte Aarau mit 4:0 ab, GC musste sich in Wil mit einem 1:1 begnügen.

Der FC Basel spielt zur Zeit ganz nach dem Geschmack seines Trainers Christian Gross.
Der FC Basel spielt zur Zeit ganz nach dem Geschmack seines Trainers Christian Gross.
Dank einer Doublette seines Stürmerstars Keita aus Guinea besiegte Zürich den FC St. Gallen mit 2:1 und rückte auf Kosten vo Thun auf Rang drei vor. Der Aufsteiger kam nach drei siegreichen Partien (Basel, Wil, Aarau) nur zu einem 1:1-Heimremis gegen Xamax. Luzern und die Young Boys trennten sich torlos. Die Zentralschweizer beendeten die Partie nach den gelb-roten Karten für Meier und Rota mit neun Mann. Ebenfalls zu neunt und mit 0:5 geschlagen verliess Delémont die Charmilles nach der Sonntagspartie bei Servette in Genf. Vernier und Reimann sahen direkt rot.


Basel schoss sich ein

Basel schwelgt weiter im Sieges- und Torrausch. Drei Tage vor dem Start in die Champions League gegen Spartak Moskau fertigte der FCB auch Aarau ab. Als Doppeltorschütze zeichnete sich Christian Gimenez besonders aus. Die beiden übrigen Treffer zum 4:0 gegen das inferiore Aarau schossen Sébastien Barberis und Murat Yakin.

Zu Beginn jeder Halbzeit schoss Gimenez seine Treffer, womit der Argentinier nun mit zehn Toren die Führung im Torschützenklassement übernahm. Nach einer Stunde durfte er raus und seinem Landsmann Rossi Platz machen, der geschont wurde. Aarau war von Basels Tempospiel überfordert und präsentierte sich lediglich als lustloser Sparringpartner. Erstmals schossen die Aargauer nach 40 Minuten aufs Tor, Zuberbühler hatte nur zweimal gegen Lamine Diarra (75./79.) ernsthaft einzugreifen. Aarau hat auswärts zum sechsten Mal in Serie verloren und erst ein Tor erzielt.


GC büsste für Passivität

Wil hat sich nach dem 1:5 gegen Thun und dem 1:7 in Basel aufgefangen und den Grasshoppers ein verdientes Remis abgetrotzt. Der Leader war zu lange zu passiv und steigerte sich erst, als die «Ersatzspieler» Eduardo, Baturina und Cabanas eingewechselt wurden.

Bruno Sutter (55.) brachte den Aufsteiger nach einer Musterkombination in Führung, der Uruguayer Richard Nuñez (78.) glich mit seinem fünften Saisontor aus. GC blieb drei Tage nach dem 3:2 in St. Gallen seinem Ruf als beste Auswärtsmannschaft einiges schuldig. Überheblich traten die Zürcher auf und liessen Aggressivität, Entschlossenheit und Genauigkeit vermissen. GC- Trainer Marcel Koller schonte zunächst drei seiner Stars für das UEFA-Cup-Spiel gegen St. Petersburg, handelte aber nach einer Stunde.

Anders Wil, das durch Kampfgeist ins Spiel fand und selbst nach dem Ausgleich den Sieg anstrebte. Zwar blieben die St. Galler auch im siebten Punktespiel in Folge ohne Erfolg, doch mit dem mutigen Auftritt gegen GC hat der Aufsteiger zweifellos Selbstvertrauen gewonnen.


FCZ-Keita erneut Doppeltorschütze

Alhassane Keita, der 19-jährige FCZ-Stürmer aus Guinea, wirbelte St. Gallen durcheinander. Mit seiner Doublette zum 2:1 besiegte er die Ostschweizer fast im Alleingang. Bereits beim 3:0 in St. Gallen beim Saisonstart hatte Keita zweimal getroffen.

Mit seinen Saisontoren acht und neun im erst siebten Spiel riss Keita den sportlich und finanziell kriselnden Meister des Jahres 2000 noch tiefer ins Elend. St. Gallen steckte die dritte Niederlage in Serie ein, ist total verunsichert und in seinen Aktionen blockiert. Zwar vermochte der Ghanaer Alex, der wegen der Sperre gegen Gane als einzige Spitze spielte, nach feiner Einzelleistung zwischenzeitlich auszugleichen, doch zu einem Punktgewinn reichte es erneut nicht. Die Neuzuzüge, Leo Lerinc und der US-Amerianer Frankie Hejduk, erwiesen sich (noch?) als keine Verstärkungen.


Ramas Neunte reichte nicht

Thuns Siegesserie ist gestoppt worden. Nach den Erfolgen über Basel (4:2), Wil (5:1) und Aarau (2:0) mussten sich die Berner Oberländer mit dem 1:1 gegen Xamax begnügen. Ramas «Neunte», der umworbene Kosovo-Albaner erzielte mit dem Führungstreffer das neunte Saisontor, reichte nicht.

Mit einem herrlichen Freistosstor aus 25 Metern genau ins Lattenkreuz glich Leandro aus. Der Brasilaner hat nun 8 von insgesamt 13 Toren der Neuenburger geschossen. Das Team von Claude Ryf, in dem André Wiederkehr sein 300. NLA-Spiel bestritt, war mit dem Punktgewinn gut bedient. Thun bestimmte die Gangart und besass ein Chancenplus, obwohl der verletzte Patrick Baumann im Mittelfeld spürbar fehlte.


Tor-, aber nicht farblos

Luzern und die Young Boys trennten sich in einem sportlich ereignislosen Spiel torlos. Farblos hingegen war die Partie nicht. Luzern beendete sie nach gelb-roten Karten für Meier (18.) und Rota (92.) mit neun Mann. Schiedsrichter Beck musste nach Spielschluss unter Polizeischutz in die Kabine geführt werden.

Innenverteidiger Markus Meier musste schon frühzeitig und gerechtfertigt raus. Vor allem das zweite Foulspiel gegen Berisha war rüde. Zuvor hatte Luzerns Stürmer Muff nur den Aussenpfosten getroffen. YB vermochte die Überzahl nicht zu nutzen. Den Bernern fehlte es an Spielwitz und Frische, Luzern war defensiv gut organisiert.


Doppeltorschützen Obradovic und Thurre

Dank einer Tempoverschärfung nach der Pause gelangte Servette zum komfortablen 5:0-Heimsieg gegen Delémont. Es war der fünfte Erfolg im fünften Heimspiel der Genfer. Der Serbe Goran Obradovic zeichnete sich ebenso als Doppeltorschütze aus wie der Internationale Léonard Thurre. Das 2:0 besorgte der Togolese Kader. Die entscheidende Szene ereignete sich in der 67. Minute, als Jubilar Vernier (200. Meisterschaftsspiel) die Hände zu Hilfe nahm und vom Platz gestellt wurde, Obradovic verwertete den Handspenalty. Wenig später folgte ihm Reimann nach einem bösen Foul an Gaspoz.

(ms/sda)

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