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FC Zürich gewinnt den Cupfinal: Pascolo hielt zwei Penaltys
publiziert: Sonntag, 28. Mai 2000 / 17:50 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 28. Mai 2000 / 19:14 Uhr

Bern - Der FC Zürich ist Cupsieger. Die Zürcher gewannen den Final im Berner Wankdorfstadion vor 18'500 Zuschauern gegen Lausanne im Penaltyschiessen. Nach der regulären Spielzeit stand die Partie 1:1. Der FCZ ging in der Verlängerung durch Barlett in 2:1 Führung. Gerber glich zum 2:2 aus. FCZ-Goali Marco Pascolo avancierte in der notwendig gewordenen Elfmeterentscheidung zum Matchwinner. Er wehrte zwei Penaltys ab.

FCZ-Präsident Sven Hotz stemmt den Cup-Pokal in die Höhe.
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Mit dem 6. Cupsieg des FCZ im 7. Endspiel steht auch fest, dass die Grasshoppers als vermeintlicher Meisterschaftsvierter in der neuen Saison an keinem europäischen Wettbewerb teilnehmen werden. GC, das auf eine Teilnahme im UI-Cup verzichtet, hätte einen Cupsieg Lausanne benötigt, um noch in den UEFA-Cup vorzustossen.

Nach der normalem Spielzeit hatte das Skore nach Toren von Danilevicius für Lausanne (36.) und Jamarauli (77.) für den FCZ 1:1 gestanden. Bartlett brachte Zürich mit einem akrobatischen Scherenschlag in der Verlängerung in Front (96.), doch der Berner Gerber glich in der 105. Minute für den Cupholder aus. Der FCZ musste die letzten acht Minuten ohne Bartlett auskommen. Für ein rüdes Foul an Celestini erhielt der Südarfrikaner Gelb-Rot. Nach seinem herrlichen Treffer zum 2:1 war er wegen überschwenglichem Torjubel verwarnt worden.

Die Partie im baufälligen Wankdorfstadion war wohl dramatisch und spannend, gehaltvoll aber nie. Zürich verdiente sich den Sieg dank einer offensiven Leistungssteigerung in der Schlussviertelstunde der normalen Spielzeit, seinem Kampfgeist und Klasseleuten wie Pascolo, Fischer, Jamarauli und Bartlett. Damit hat der noch um den NLA-Ligaerhalt ringende FCZ eine verkorkste Saison gerettet.

Stimmen zum Spiel

Gilbert Gress (Trainer Zürich): «In der ersten Stunde war Lausanne überlegen, aber dann kamen wir dank den Auswechslungen besser ins Spiel. Vor dem Penaltyschiessen habe ich nicht mehr an den Erfolg geglaubt. Ich habe nämlich bereits einmal mit Xamax gegen Lausanne auf diese Weise verloren. Auch deshalb bin ich ungemein stolz auf die Mannschaft und auf das, was wir in den letzten fünf Wochen zusammen erarbeitet haben. Giannini habe ich als Stürmer nominiert, weil Jamarauli nicht fit war, aber dennoch spielen wollte. So musste ich eine defensivere Lösung wählen. Giannini ist ein Spieler, der auch die Seite abdecken kann. Das hat es gegen Lausanne gebraucht.»

Urs Fischer (Captain Zürich): «Es war phantastisch zu sehen, wie sich die Mannschaft nie aufgegeben hat. Bis zur 75. Minute mussten wir untendurch, dennoch haben alle für einander gekämpft. Und auch nach Lausannes Ausgleich zum 2:2 und dem Platzverweis gegen Bartlett kurz darauf haben wir uns nicht hängen lassen. Noch am Samstag übten wir im Training Penalties, danach war klar, dass ich einer der fünf Schützen sein werde. Dieser Triumph freut mich natürlich vor allem für unseren Präsidenten Sven Hotz, aber auch für die Fans. Sie haben nämlich in den vergangenen 19 Jahren nur Enttäuschungen erlebt und verdienen dieses Erfolgserlebnis.»

Pierre-André Schürmann (Trainer Lausanne): «Über 70 Minuten lang hatten wir das Spiel im Griff, dann fiel der Ausgleich aufgrund einer Unkonzentriertheit. Nachdem wir zum 2:2 ausgeglichen hatten, suchten wir die Entscheidung. Allein es fehlte im Abschluss an der Frische und teilweise an der Übersicht. Bühlmann hat nicht gespielt, weil er in den letzten Wochen nie den Eindruck erweckte, er wolle sich ins Team zurückkämpfen. Von einem Profi erwarte ich eine andere Einstellung.»

Christophe Ohrel (Captain Lausanne): «Vor zwei Jahren haben wir gegen St. Gallen im Penaltyschiessen gewonnen, nun diese Lotterie verloren. So ist es im Fussball. Dass wir diesen Final nicht gewinnen konnten, ist im Moment nicht mal so wichtig. Ich hoffe einfach, dass wir nun nicht die Identität verlieren, indem viele Spieler den Verein verlassen. Es wäre schade um die kontinuierliche Arbeit der letzten vier Jahre.»

75. Cupfinal -- Telegramm

Lausanne - Zürich 2:2 (2:2, 1:1, 1:0) n. Verl.

Zürich 3:0-Sieger im Penaltyschiessen

Wankdorf. -- 18 500 Zuschauer. -- SR Bertolini (Vira- Gambarogno). -- Tore: 36. Danilevicius 1:0. 77. Jamarauli 1:1. 96. Bartlett 1:2. 105. Gerber 2:2. -- Penaltyschiessen: Fischer 0:1. Ohrel schiesst an Latte. Douglas 0:2. Pascolo hält Schuss von Londono. Kawelaschwili 0:3. Pascolo hält Schuss von Christ.

Lausanne: Rapo; Londono, Puce, Christ, Hänzi (89. Karlen); Ohrel, Rehn, Celestini, Gerber (113. Simon); Mazzoni, Danilevicius (76. Horjak).

Zürich: Pascolo; Fischer; Tsawa, Djordjevic; Pallas (46. Chassot), Del Signore (58. Douglas), Jamarauli, Quentin; Frick (62. Kawelaschwili), Bartlett, Giannini.

Bemerkungen: Lausanne ohne Kuzba (gesperrt), Magnin und Ersatztorhüter Zetzmann (beide verletzt). Zürich ohne Andreoli, Opango und Kebe (alle verletzt). Giannini in der 2. Halbzeit im Mittelfeld (zuerst rechts, dann in der Mitte). Bundespräsident Adolf Ogi übergibt den Pokal. 112. Gelb-Rote Karte für Bartlett (96. Unsportlichkeit/überschwenglicher Torjubel, 112. Foul). Weitere Verwarnungen: 38. Quentin, 45 Tsawa, 57. Del Signore, 61. Frick, 84. Hänzi (alle Foul), 91. Djordjevic (Handspiel), 113. Fischer (Reklamieren), 120. Horjak (Foul). 16 000 Tickets im Vorverkauf abgesetzt.

(ba/sda)

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