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FCB- Fans gegen die Polizei: Die Schlacht zu St. Jakob
publiziert: Sonntag, 18. Aug 2002 / 15:45 Uhr / aktualisiert: Montag, 19. Aug 2002 / 07:29 Uhr

Basel - Nach dem NLA-Fussballspiel Basel gegen Luzern, bei dem die Innerschweizer überraschend den Sieg davon trugen, kam es vor dem Basler St. Jakob-Park zu schweren Ausschreitungen zwischen Fans und Polizei. Die Schlacht bei St. Jakob dauerte rund drei Stunden. Dabei wurden 15 Polizisten verletzt.

Die Polizei im Geschosshagel der Fans. Mehrere Polzisten gehen hinter ihren KOllegen in Deckung..
Die Polizei im Geschosshagel der Fans. Mehrere Polzisten gehen hinter ihren KOllegen in Deckung..
Kurz vor dem Halbzeitpfiff beim Spiel des FC Basel gegen den FC Luzern fand der Auslöser für die fast dreistündigen (!) Scharmützel um das Fussballstadion St. Jakob statt. Zivilgekleidete Polizisten versuchten Fans, die bei Anpfiff ein Feuerwerk von Rauch zündeten, aus dem Sektor zu holen. Dies stellten sie jedoch ziemlich unbeholfen an indem sie wahllos Tränengas in die Menschenmasse sprühten. Selbst bis auf den Oberrang verteilte sich der Reizstoff. Sofort griffen die jugendlichen Fans die Polizei an. Blanker Hass kam auf!

Dass der Spielverlauf mit den späten Gegentoren und den zuvor verteilten roten Karten gegen zwei Basler Spieler (Murat Yakin und Quennoz) das seine zu einer nie dagewesenen Strassenschlacht beitrug, war Ironie des Schicksals. Eigentlich stand die Verabschiedung von der FCB-Legende Massimo Ceccaroni auf dem Programm, doch der fanatische Anhang stürmte bei Spielabpfiff sofort nach draussen auf den Gästesektor zu.

Die Polizei hatte bereits ein Grossaufgebot - allesamt mit Helm, Schutzschild und Flinte ausgerüstet - vor den Eingang beordert. Die wildentschlossenen Rowdies bewarfen die Polizei in der Folge mit Steinen, Flaschen und Stangen - die Gesetzeshüter antworteten mit sehr aggressivem Einsatz von Reizstoffen und Gummischrot. Die Schlacht um den St. Jakobspark dauerte insgesamt fast drei Stunden. Immer wieder wurden die Randalierer von der Polizei mit Geschossen eingedeckt, doch sie liessen sich nicht auseinandertreiben und versuchten unentwegt die Polizei anzugreifen.

Der blanke Hass wandelte sich in blinde Zerstörrungswut: Scheiben klirrten und die Tramhaltestelle der Linie 14 wurde völlig verwüstet. Auch ein Kiosk wurde demoliert, geplündert und in Brand gesteckt. Der Schaden wird von der Kantonspolizei Basel-Stadt als "erheblich" eingestuft.

15 Polizisten wurden durch die Steinwürfe der Fussballgewalttäter verletzt. Auch viele Matchbesucher mussten von Sanitäter verarztet werden. Im Zusammenhang mit den massiven Ausschreitungen kam es zu mehreren Personenkontrollen und Festnahmen.

(ms/news.ch)

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