FCZ-Hooligan kassiert Geldstrafe wegen Gewalt
publiziert: Dienstag, 5. Mai 2009 / 15:24 Uhr

Zürich - Das Bezirksgericht Zürich hat einen 21-jährigen Anhänger des FC Zürich wegen mehrfacher Gewalt und Drohung verurteilt. Der Hooligan randalierte im Dezember 2007 vor dem Derby FCZ-Grashoppers vor dem Stadion Letzigrund.

Der Angeklagte erklärte vor Gericht, er habe die Polizeibeamten für GC-Fans gehalten.
Der Angeklagte erklärte vor Gericht, er habe die Polizeibeamten für GC-Fans gehalten.
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Der nicht geständige Angeklagte kassierte eine bedingte Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu 40 Franken sowie 500 Franken Busse. Zudem muss er die Gerichtsgebühr von 1500 Franken berappen.

Laut Anklage hatte der junge Mann Polizisten mit einer Bierflasche bedroht, um ebenfalls randalierenden Kollegen die Flucht zu ermöglichen. Ferner befand er sich in einer Gruppe mit anderen Hooligans, aus der Polizisten mit Flaschen und anderen Gegenständen beworfen wurden. Ein Polizist fühlte sich so bedroht, dass er die Pistole zog.

Vor Gericht erklärte der Angeklagte, er habe die Polizeibeamten für GC-Fans gehalten und seinem Kollegen nur helfen wollen. Auch der Verteidiger verlangte im Hauptantrag einen Freispruch und führte aus, dass sein Mandant keine gesetzeswidrigen Absichten verfolgt habe.

Die Staatsanwaltschaft ging dagegen von mehrfacher Gewalt und Drohung gegen Beamte aus. Sie verlangte eine teilbedingte Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu 50 Franken. Die Hälfte der 7500 Franken sollte der wegen eines Verkehrsdeliktes vorbestrafte Angeschuldigte sofort bezahlen.

(fest/sda)

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