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FCZ nur noch zwei Punkte zurück
publiziert: Sonntag, 26. Mrz 2006 / 19:52 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 26. Mrz 2006 / 21:01 Uhr

Der FC Zürich nutzte nach der vieldiskutierten Spielabsage von Xamax - Basel die Chance und rückte dank seinem 2:0-Auswärtssieg bei den Young Boys bis auf zwei Punkte zu Super-League-Spitzenreiter Basel auf.

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Das Rennen um den Meistertitel ist endgültig neu lanciert: Der FCZ revanchierte sich mit seinem ersten Sieg im Stade de Suisse nicht nur für die herbe Niederlage gegen YB im kürzlichen Halbfinal des Swisscom Cup, sondern setzt auch den in diesem Jahr nicht mehr so unwiderstehlichen Leader FC Basel mit seinem Aufrücken unter Druck. Die Zürcher sind nunmehr seit 13 Runden ungeschlagen.

Ausgerechnet in der berühmten YB-Schlussviertelstunde schossen sich die Zürcher zum nicht unverdienten ersten Sieg im Stade de Suisse. Doch die Statistik spricht auch diesbezüglich für die erfolgreichen Zürcher, die auswärts das klar stärkste Team der Liga stellen. Der FCZ erzielte 21 seiner insgesamt 58 Saisontreffer in der letzten Viertelstunde, während die Berner in «ihrer» Viertelstunde nur fünfmal erfolgreich waren.

Die beiden Teams erspielten sich in der flauen ersten Halbzeit je zwei gute Torchancen, ehe es nach dem Seitenwechsel hektischer wurde. Erst versagte der österreichische Schiedsrichter einem Treffer von YB-Verteidiger Tiago fälschlicherweise die Anerkennung (52.), ehe er auch ein klares Penaltyfoul von YB-Verteidiger Miguel Portillo an Alphonse (73.) nicht ahndete.

Die Entscheidung zugunsten der Gäste, die nunmehr seit 13 Meisterschaftsrunden ungeschlagen sind, fiel in der 80. Minute durch den eben erst eingewechselten Kresimir Stanic, der eine flache Hereingabe von Alphonse ins Netz schob. Mit einem zweiten schön lancierten Konter erhöhte der ebenfalls eingewechselte Alphonse in der Schlussphase auf 2:0 und fügte YB-Trainer Gernot Rohr damit im 18. Spiel die zweite Niederlage zu.

Schaffhauser Premiere dank GC-Spieler

Vier Tage nach dem ersten Sieg mit den Grasshoppers musste Trainer Krassimir Balakov mit der bitteren Heimniederlage gegen Schaffhausen wieder einen Rückschlag hinnehmen. Dafür verantwortlich waren in der 76. Minute zwei GC-Spieler: Igor Stepanovs Ballverlust ermöglichte den Schaffhauser Konter, den mit Carlos Da Silva ein GC-Leihspieler abschloss. In der Folge konnten die Zürcher ihre Heimserie von 19 Spielen ohne Niederlage nicht mehr retten.

Entscheidendes hatte sich bereits vor dem 0:1 abgespielt. Nach einer ersten Halbzeit, in der die Hoppers kraftslos wirkten, steigerten sie sich merklich und erspielten sich bis zur 60. Minute Torchance um Torchance. Alleine der wie Demba Touré in der Pause eingewechselte Leandro hätte das Spiel entscheiden können. Am nächsten kam der Brasilianer seinem ersten GC-Treffer, als er seinen Ablenker innerhalb des Fünfmeterraums von Da Silva abgewehrt sah. Durch den ersten Sieg im Hardturm gab Schaffhausen erstmals in der Rückrunde den letzten Tabellenplatz -- an das pausierende Xamax -- ab.

Alex´ Tor und zwei Platzverweise

Das Duell der Tabellennachbarn St. Gallen und Thun war bis zur 68. Minute kaum der Rede wert. Es brauchte einen krassen Stellungsfehler von Grégory Duruz, damit die 8000 Zuschauer im Espenmoos doch noch in den Genuss eines Tores kamen. Alex profitierte von Duruz´ Fehleinschätzung, zog alleine auf Goalie Alain Portmann zu und schloss die Aktion mit seinem 11. Saisontreffer ab.

Eine Reaktion der Thuner blieb aus. Heinz Peischl hatte die Berner Oberländer für seine Rückkehr ins Espenmoos sehr defensiv eingestellt. Auf eine Torchance seiner Mannschaft wartete der Österreicher in der zweiten Halbzeit vergeblich. Hektik kam eigentlich nur in der Nachspielzeit auf. Jürgen Gjasula sah zum zweiten Mal die gelbe Karte, während auf Thuner Seite Ljubo Milicevic wegen einer Tätlichkeit zum zweiten Mal innert zwei Wochen des Platzes verwiesen wurde.

Lucky-Punch von Carreño

Ein Lucky-Punch von Verteidiger Fernando Carreño in der 93. Minute bescherte Aarau einen glücklichen 1:0-Heimsieg über Yverdon, das über längere Phasen die besseren Spielanteile und Torchancen besessen hatte.

Der FC Aarau hätte sich nicht beklagen können, wenn er nach 45 Minuten in Rückstand gelegen hätte. Pascal Jenny, Mblala Mbula Biscotte, Rogerio Cerino und nochmals Biscotte vergaben gute Möglichkeiten zum Führungstor. Die zweite Halbzeit verlief zwar auf Seiten der Aarauer etwas animierter, den vermeintlichen Matchball verschoss jedoch Yverdon-Joker Goran Grubesic in der 81. Minute, als er den Ball aus wenigen Metern nicht an Aarau-Goalie Massimo Colomba vorbeibrachte.

So avancierte Carreño in der Nachspielzeit zum Matchwinner, als er einen Ball erst an die Lattenunterkante knallte und den Abpraller schliesslich im Netz versorgte.

Resultate:
26. Runde: Grasshoppers - Schaffhausen 0:1 (0:0). Aarau - Yverdon 1:0 (0:0). Young Boys - Zürich 0:2 (0:0). St. Gallen - Thun 1:0 (0:0).

Rangliste:
1. Basel 25/53. 2. Zürich 25/51. 3. Young Boys 25/40. 4. Grasshoppers 25/36. 5. Thun 26/33. 6. St. Gallen 25/31. 7. Aarau 25/26. 8. Yverdon 25/25. 9. Schaffhausen 25/23. 10. Neuchâtel Xamax 24/21.

Torschützenliste:
Super League. Torschützenliste (nach der 26. Runde): 1. Aguirre (Yverdon) 13. 2. Delgado (Basel) und Rafael (Zürich), je 12. 4. Keita (Zürich) und Alex (St. Gallen/+1), je 11. 6. Cesar (Zürich), Lustrinelli (Thun) und João Paulo (Young Boys), je 10. 9. Dos Santos (Grasshoppers), Hassli (St. Gallen) und Rey (Neuchâtel Xamax), je 8.

12. Petric (Basel) und Giallanza (Aarau), je 7. 14. Bieli (Aarau), Eduardo (Basel), Eduardo (Grasshoppers), Rogerio (Grasshoppers) und Ferreira (Thun), je 6. 19. Coly (Xamax), David Degen (Basel), Gimenez (Basel), Sterjovski (Basel), Biscotte (Yverdon), Raimondi (Young Boys) und Todisco (Schaffhausen), je 5.

Die Spiele der nächsten Runde:
Super League. Mittwoch, 29. März, 18.45 Uhr: Yverdon - Schaffhausen, Aarau - Neuchâtel Xamax, Grasshoppers - Zürich, St. Gallen - Young Boys.

(fest/Si)

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