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FCZ will auf den Thron
publiziert: Mittwoch, 21. Sep 2005 / 09:00 Uhr

Nach zehntägiger Pause nimmt die AXPO Super League ihren Betrieb mit einer englischen Woche wieder auf. Besonders heiss ist der FCZ, der heute die Chance auf den Leaderthron hat.

Cesar ist nicht ganz fit.
Cesar ist nicht ganz fit.
Für den FC Aarau sind die nächsten Tage und das Heimspiel gegen den FC Zürich besonders wichtig. Es ist die letzte Möglichkeit, sportlich auf Stimmenfang zu gehen.

In Aarau rückt, zumindest in dieser Woche, die Trainerfrage in den Hintergrund. Der umstrittene Andy Egli verlangt von seiner unbeständigen Truppe, dass sie heute gegen den FC Zürich und am Samstag gegen den FC Thun mit spielerischen Mitteln die Werbetrommel für die neue Mittelland Arena rührt.

Am Wochenende stimmen die Aarauer über einen Kredit in Höhe von 25 Millionen Franken ab. «Ich hoffe, dass wir mit zwei guten Spielen die Unentschlossenen überzeugen können», sagt Egli. Er weiss um die Bedeutung der Abstimmung. Ein neues Stadion ist für den FCA dringend nötig. Das Brügglifeld kann im momentanen Zustand nur noch bis Sommer 2007 für Super-League-Spiele genutzt werden.

Spektakel im Brügglifeld?

Die Abstimmung am Wochenende kündigt sich dennoch knapp an. Die Leute, die dem Bau der Mittelland Arena skeptisch gegenüber stehen, sind zahlreich. Selbst aus dem Gewerbe kommen kritische Stimmen. Einige Geschäftsleute befürchten, dass sich das neue Stadion und vor allem das integrierte Einkaufszentrum negativ auf ihre Umsatzzahlen auswirken würde.

So unsicher wie der Ausgang der Abstimmung ist auch, ob es den Aargauern gelingt, im Brügglifeld die Zuschauer zu überzeugen. Ein wenig spektakuläres 2:0 gegen Neuchâtel Xamax und ein Remis gegen Aufsteiger Yverdon ist in dieser Saison die magere Ausbeute aus den Heimspielen.

Immerhin gelang vor knapp zwei Wochen in Schaffhausen der erste Auswärtssieg. Damit bietet sich dem FC Aarau die Möglichkeit, erstmals seit Anfang August 2004 zwei Meisterschaftsspiele in Folge zu gewinnen.

Geschwächtes FCZ-Kader
Entgegenkommen dürfte den Aargauern, dass sich beim FC Zürich die Belastung des Europacups bemerkbar macht. Beim wenig glanzvollen 0:2 bei Bröndby Kopenhagen trugen die bisher in dieser Saison überzeugenden Mihai Tararache und Cesar leichte Blessuren davon.

Während der Einsatz des Rumänen ausgeschlossen ist, kann Cesar möglicherweise eingesetzt werden. Die rekonvaleszenten Verteidiger Alain Nef und Marc Schneider sind fraglich. Einen allzu grossen Spielraum hat Trainer Lucien Favre deshalb nicht.

Die Ersatzbank dürfte im Brügglifeld grösstenteils mit Nachwuchsspielern bestückt sein. Trotzdem ist man auf dem Letzigrund guter Dinge: Mit einem Sieg könnte der FCZ die Tabellenführung übernehmen -- zumindest bis Donnerstagabend, wenn der FC Basel die Young Boys empfängt.

Heimatlose CL-Helden

Beinahe heimatlos wandert der FC Thun derzeit durch die Stadien der Schweiz und Europas. Die Berner Oberländer bestreiten ihr fünftes Auswärtsspiel in Folge, weil das Lachenstadion wegen der Überschwemmungen lange Zeit nicht benutzt werden konnte.

Jetzt ist ihre Heimstätte immerhin wieder so hergestellt, dass die Trainings auf ihrem Stammplatz stattfinden können. Das letzte Spiel bestritt der letztjährige Zweite allerdings am 14. August in Thun. Letzte Woche standen Mauro Lustrinelli und Co. im Londoner Highbury, am Sonntag auf dem Sportplatz Brichhölzli in Düdingen und heute gegen Schaffhausen auf der Breite.

Nach zwei Niederlagen in Folge muss der FC Schaffhausen reagieren. Jürgen Seeberger sieht die negativen Resultate vor allem als Folge der fehlenden Konstanz. «Wir müssen bis zum Schlusspfiff voll gehen», so der Trainer. Er spricht von einem speziellen Spiel gegen den Champions-League-Teilnehmer Thun: «Wir müssen an den Sieg glauben und uns nicht einschüchtern lassen.»

Schaffhausen - Thun (0:4, 0:1, 1:2, 0:1)
Mittwoch, 19.30 Uhr. -- Abwesend: Leu, Pesenti, Yasar (alle verletzt); Sinani, Savic (beide verletzt). -- Fraglich: Senn; Gerber. -- Statistik: Schaffhausen konnte in vier Partien gegen Thun noch nie gewinnen und schoss nur ein Tor. Der FC Thun wartet seit dem 19. August auf einen Treffer in der Super League. Seither verlor er in Yverdon und spielte unentschieden bei den Young Boys.

Aarau - Zürich (0:2, 2:3, 3:1, 3:1)
Mittwoch, 19.30 Uhr. -- Abwesend: Carreño, Moretto, Schenker (alle verletzt), Menezes (rekonvaleszent); Tararache, Petrosjan, Stanic, Hohl (alle verletzt). -- Fraglich: Simo, Opango; Cesar, Nef, Schneider. -- Statistik: Aarau gewann im Brügglifeld in dieser Saison erst ein Spiel, 2:0 gegen Neuchâtel Xamax, und besitzt ein deutlich negatives Torverhältnis (3:9). Der FC Zürich blieb in den letzten beiden Spielen ohne Gegentor.

St. Gallen - Yverdon (0:7, 1:1, 1:4, 0:1)
Mittwoch, 19.30 Uhr. -- Abwesend: Wolf (verletzt); Beney, Grosso, Grubesic, Lengen (alle verletzt), Alexandre, Tanurkow (gesperrt). -- Statistik: Yverdon wartet seit dem Wiederaufstieg auf einen Auswärtssieg. Im Espenmoos gewannen die Waadtländer letztmals im Frühling 1995; die letzten beiden Gastspiele in der Ostschweiz verloren sie 2000 0:7 und 1:4. St. Gallen tut sich bisher auf heimischen Boden allerdings schwer. Das 5:1 gegen Thun war der bisher einzige Vollerfolg.

Grasshoppers - Neuchâtel Xamax (2:1, 1:1, 0:2, 2:1)
Mittwoch, 19.30 Uhr. -- Abwesend: Muff, Seoane, Leandro, Pavlovic, Mitreski (alle verletzt); keiner. -- Fraglich: Cabanas, Eduardo, Chihab; Rey. -- Statistik: Xamax ist mit einem Punktgewinn die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga und verlor die letzten fünf Meisterschaftsspiele. In diesem Jahr gewannen die Neuenburger auswärts überhaupt erst einmal: Am 20. Februar in Aarau (2:1). Die Grasshoppers sind hingegen zuhause ungeschlagen, seit Hanspeter Latour Trainer im Hardturm ist. In 46 Spielen kam Xamax nur zu sechs Siegen bei GC, zuletzt vor zwei Jahren.

(sl/Si)

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