FDP würdigt verstorbenen Nationalrat Malama
publiziert: Samstag, 22. Sep 2012 / 14:01 Uhr
Peter Malama
Peter Malama

Basel - Die FDP Basel-Stadt würdigt den verstorbenen Nationalrat Peter Malama als einen «über alle Parteigrenzen hinweg geschätzten» Politiker. Sie streicht insbesondere die Verdienste Malamas für den Kanton heraus.

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Malama habe sich mit «enormem Engagement und Leidenschaft für Basel-Stadt eingesetzt», schrieb die FDP Basel-Stadt in einem Communiqué. Der verstorbene Politiker habe sich nicht nur als Vorstandsmitglied des Kleinbasler Quartiervereins und als Grossrat für die Belange des Kantons eingesetzt, sondern auch nach seiner Wahl in den Nationalrat im Jahr 2007.

«Mit viel Herzblut» habe sich Malama als Direktor des Baselstädter Gewerbeverbandes für die Anliegen des Gewerbes und der Arbeitnehmenden ins Zeug gelegt. «Generell immer der Zukunft verpflichtet», habe sich Malama ausserdem für Nachhaltigkeit und Ökologie stark gemacht.

Die Kantonalpartei attestiert dem verstorbenen Nationalrat einen grossen Durchhaltewillen, den er nicht zuletzt als «erfolgreicher Marathonläufer» unter Beweis gestellt habe. Leider habe Malama den Kampf gegen seine Krebserkrankung nun verloren.

Seit 2007 im Nationalrat

Peter Malama verstarb in der Nacht auf Samstag im Alter von 51 Jahren. Marcel Schweizer, Präsident des Gewerbeverbandes Basel-Stadt, bestätigte eine Meldung des Online-Portals der «Tages Woche».

Malama wurde im Dezember 2007 in den Nationalrat gewählt. Er war während seiner gesamten Amtszeit Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission (SiK). Vorübergehend arbeitete er auch in der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur mit. Von 2005 bis 2008 war er ausserdem Grossrat in Basel-Stadt.

Malama war Direktor des Baselstädter Gewerbeverbandes. In dieser Funktion habe er sich seit Jahren für die KMU und deren Angestellte engagiert, würdigte die FDP Schweiz in einem Communiqué den Verstorbenen. Besonders für die Berufsbildung habe sich Malama engagiert, um jungen Menschen eine Perspektive zu geben.

Er litt seit Jahren an Krebs. Die schwere Krankheit habe er nicht fatalistisch hingenommen, sondern um seine Gesundheit gekämpft, schrieb die FDP. Diesen letzten Kampf habe Malama nun verloren. Peter Malama hinterlässt eine Frau und drei Kinder.

(asu/sda)

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