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Fussballpolitik
FIFA-Kongress: Sepp Blatter sitzt wieder fest im Sattel
publiziert: Samstag, 5. Aug 2000 / 18:08 Uhr / aktualisiert: Samstag, 5. Aug 2000 / 18:32 Uhr

Zürich - In einvernehmlicher Minne und nicht als Krisensitzung ging der 52. ordentliche FIFA-Kongress am Samstag in der Zürcher Messe über die Bühne. FIFA-Präsident Joseph Blatter musste sich vor den über 1000 Kongress-Teilnehmern nicht als Krisenmanager behaupten, sondern wurde am Schluss der Veranstaltung gar für sein 25-Jahr- Jubiläum bei der FIFA geehrt und beschenkt.

Si. Nach dem lauten Rumoren beim ausserordentlichen Kongress im Vorjahr in Los Angeles und dem heftigen Protest Südafrikas nach der verlorenen WM-Vergabe 2006 vor drei Wochen sahen nicht wenige Insider für den 52. Kongress in Zürich ernsthafte Schwierigkeiten voraus. In den grosszügigen Zürcher Messehallen war dann aber von ernsthaften Problemen wenig zu verspüren.

Südafrika jedenfalls verzichtete nach Intervention des afrikanischen Verbandes (CAF) bereits am Freitag darauf, beim eigentlichen Kongress gegen die WM-Vergabe 2006 zu protestieren und mit einem Gerichtsverfahren zu drohen. Dies auch deshalb, weil die Exekutive die Notwendigkeit erkannt hat, eine Rotation der WM- Vergabe zwischen den sechs Kontinentalverbänden einzuführen. Bis in zwei Jahren soll dieser Entscheid laut Blatter gefallen sein.

Wie schon 1999 in Los Angeles, als die asiatischen Verbandsvertreter für Aufsehen sorgten, als sie geschlossen die Sitzung vorzeitig verliessen, weil sie keinen zusätzlichen WM- Endrundenplatz auf Kosten Europas zugestanden erhielten, gab es aber auch beim diesjährigen Kongress, der zum insgesamt 9. Mal in der Schweiz stattfand, Unstimmigkeiten mit Vertretern aus zwei Kontinenten. Erst nach Kongressende wurde bekannt, dass Afrika ab sofort auf eine Zusammenarbeit mit Asien verzichtet. Dies als Folge der WM-Vergabe 2006, als die vier FIFA-Exekutiv-Mitglieder aus Asien ihre Stimmen in letzter Minute Deutschland und nicht Südafrika gegeben hatten.

FIFA-Präsident Blatter und -Generalsekretär Michel Zen-Ruffinen wollten aber von Unstimmigkeiten nichts wissen. «Soweit wir informiert sind, sind die Probleme zwischen den beiden Kontinenten bereits beigelegt.» Asien-Generalsekretär Peter Velappan bestätigte jedoch nur wenig später die Ankündigung der Afrikaner via Internet über einen Abbruch der Beziehungen.

Japans Weigerung

Für weitere Misstöne sorgt Japan, das sich weigert, den nächsten Konföderationen-Cup 2001 als Testlauf vor der WM 2002 in Japan und Südkorea durchzuführen. Am Donnerstag hatte die FIFA-Exekutive beschlossen, dass dieses Turnier mit zwölf Mannschaften künftig ein Jahr vor der WM im späteren WM-Austragungsland stattfinden soll. Blatter zeigt sich aber zuversichtlich, die Japaner noch überzeugen zu können, den umstrittenen Konföderationencup nächstes Jahr zusammen mit Südkorea doch durchzuführen.

Butan als 204. FIFA-Mitglied aufgenommen

Der asiatische Mitgliedsverband Bhutan wurde als 204. Land in die FIFA-Familie aufgenommen. Insgesamt 203 Verbände waren am Samstag in Zürich vertreten, darunter auch Afghanistan, das in den letzten 20 Jahren an keinem Kongress teilgenommen hatte. Als einziger Verband fehlte Nordkorea.

In die FIFA-Exekutive aufgenommen wurden Ozeanien-Vertreter Muhammad Sahu Khan (Fidschi) als Nachfolger des zurückgetretenen Charles Dempsey (Neuseeland) und Wjatscheslaw Koloskow (Russ). Neben Ram Ruhee aus Mauritius, der zum Ehrenmitglied ernannt wurde, gelangte auch Präsident Blatter selber -- für ihn überraschend --zu einer Ehrung: Exakt vor 25 Jahren war er als Direktor der Entwicklungsprogramme in die FIFA eingetreten.

(ba/news.ch)

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