Facebook: 10‘000 Bittbriefe um Göldis Freilassung
publiziert: Donnerstag, 4. Mrz 2010 / 11:59 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 4. Mrz 2010 / 13:11 Uhr
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International appelliert per Facebook an das Volk.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International appelliert per Facebook an das Volk.

Der Schweizer Geschäftsmann Max Göldi sitzt in Libyen im Gefängnis und hofft durch die grosse Unterstützung und die zahlreichen Proteste bald möglichst entlassen zu werden. Die erfolgreichste Aktion in der Geschichte der Schweizer Sektion gelang dank dem Sozialnetzwerk Facebook und dem Internet generell.

7 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

Facebook-Seite: Free Max Göldi

facebook.com

Auf dieser Facebook-Fanseite wird auf die Aktion der Amnesty International aufmerksam gemacht und zur Abstimmung gebeten. In nur 48 Stunden schickten 10‘000 Menschen einen Bittbrief an den libyschen Justizminister.

Auf der Fan-Seite «Amnesty International Schweiz» wird fleissig für die Freilassung von Max Göldi gekämpft. Diese Seite bittet die Fans auf, auf der Homepage der Amnesty International diese Aktion zu unterstützen. «Max Göldi darf nicht ins Gefängnis! Amnesty International spricht sich grundsätzlich gegen Gefängnisstrafen bei Verstössen gegen Einreisebestimmungen aus. Darüber hinaus verletzte das Gerichtsverfahren international geltende Standards. Max Göldi ist das Opfer einer politisch motivierten Anklage geworden. Amnesty International betrachtet ihn als Gewissensgefangenen. Verlangen Sie die sofortige Freilassung und die Rückkehr von Max Göldi in die Schweiz.»

Mit dem Namen gerade stehen

Mit diesem aussagekräftigen Beitrag möchte Amnesty International auf ihrer Homepage Max Göldi unterstützen und für seine Freiheit kämpfen.

Wer die Aktion unterstützen will, muss seinen Namen angeben. Laut dem Pressesprecher der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, Daniel Graf, drückt die Angabe des Namens die Stärke dieser Aktion aus und macht die Botschaft die der libyschen Behörden übermittelt wird persönlicher, wie er gegenüber der «Migros-Zeitung» erklärte.

(ade/news.ch)

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