Angst vor Konsequenzen
Facebook-Nutzer schiessen Scheinfreunde nicht ab
publiziert: Mittwoch, 9. Okt 2013 / 08:42 Uhr
Von den Bekannten eines Facebook-Nutzers sind nur zehn Prozent Freunde, mit denen man im realen Leben Zeit verbringen möchte.
Von den Bekannten eines Facebook-Nutzers sind nur zehn Prozent Freunde, mit denen man im realen Leben Zeit verbringen möchte.

London - Jeder dritte Brite würde nervige «Freunde» auf Facebook gerne löschen, tut es aber nicht, da er entweder die Konsequenzen fürchtet oder einfach zu neugierig ist, was im Leben dieser Menschen so vor sich geht.

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Zu diesem Schluss kommt eine Erhebung des Gutschein-Portals, für die 2863 erwachsene Facebook-User ab 18 Jahren befragt wurden. Von den im Durchschnitt rund 287 Bekannten eines Facebook-Nutzers sind nur zehn Prozent Freunde, mit denen man auch im realen Leben Zeit verbringen möchte.

Verwandtschaft nötiges Übel

Das unstillbare Verlangen, am Privatleben der falschen Freunde teilhaben zu können, ist für die meisten Nutzer ein Hauptgrund, die vermeintliche Freundschaft nicht doch aufzugeben. Zu interessant erscheinen aktuelle Statusmeldungen sowie gepostete Bilder und Videos. Der Ansicht stimmen 58 Prozent zu. 47 Prozent, weniger als die Hälfte, behalten Freunde aus dem Familienkreis auf Facebook - auch wenn sie sie nicht unbedingt leiden können. Zu sehr haben sie das Gefühl, diese Personen aufgrund der Verwandtschaft nicht löschen zu dürfen.

In den meisten Fällen kommt die hohe Zahl an Facebook-Freunden nicht zuletzt auch dadurch zustande, indem frühere Schulkollegen gehalten werden für den Fall, dass man sie in Zukunft noch einmal brauchen könnte. 17 Prozent trennen sich nicht, weil ihren die «Freundschaften» auf Facebook auch einen direkten Zugang zu deren Freunden und Aktivitäten zeigt. «Es zeigt sich, dass das alte Sprichwort, Freunde zu halten und zu Feinden einen noch engeren Kontakt zu pflegen, lebt», verdeutlicht George Charles, Marketing Director bei VoucherCodesPro.

(ig/pte)

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