Facebook rudert zurück
publiziert: Mittwoch, 18. Feb 2009 / 11:10 Uhr / aktualisiert: Samstag, 28. Nov 2009 / 14:42 Uhr

Bern - Das Online-Netzwerk Facebook reagiert auf die heftige Kritik der Nutzerinnen und Nutzer. Die klammheimlichen Änderungen der Nutzungsbedingungen werden rückgängig gemacht. Facebook-Chef Mark Zuckerberg kündigte in seinem Blog einen entsprechenden Schritt an.

Facebook Gründer Zuckerberg will unter Einbezug der Nutzer die Bedingungen neu erarbeiten.
Facebook Gründer Zuckerberg will unter Einbezug der Nutzer die Bedingungen neu erarbeiten.
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Wie diverse Schweizer Onlinemedien berichteten, schrieb der Gründer der Plattform, Facebook werde vorläufig zu den alten Bedingungen zurückkehren. Mit Einbezug der Nutzer würden die Bedingungen neu erarbeitet.

Reaktion in Zuckerbergs Blog

Bereits am Montagabend hatte Zuckerberg versucht, in seinem Blog zu schlichten. Das Unternehmen betonte, mit dem Zusatz solle den Nutzern nur der Umgang mit ihren Daten veranschaulicht werden. «Wir werden Daten in keiner Form weitergeben, die ihr nicht wollt», schrieb Zuckerberg.

Fast unbemerkt hatte das Online-Netzwerk Facebook seine Geschäftsbedingungen geändert und damit vergangene Woche bei Nutzern und Datenschützern einen Sturm der Entrüstung entfacht.

«Unwiderrufliches» Nutzungsrecht gab es schon vorher

Zwar verfügte Facebook schon vorher über das «unwiderrufliche» Nutzungsrecht an allen veröffentlichten Daten, Fotos und Videos. Nach den vorgenommenen Änderungen galt dies aber auch für den Fall, dass der Nutzer seinen Account löscht.

In Online-Netzwerken können Nutzer ihr eigenes Profil veröffentlichen, mit anderen Mitgliedern in Kontakt treten sowie Fotos, Videos und Informationen austauschen. Facebook ist nach dem US-Rivalen MySpace der weltweit zweitgrösste Anbieter mit rund 175 Millionen Mitgliedern.

(fest/sda)

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