Gesellschaftliche Anerkennung unverzichtbar
Facebook stellt Sex und Zigaretten in den Schatten
publiziert: Freitag, 12. Okt 2012 / 14:58 Uhr
Das Konsumieren der sozialen Netzwerke kann in eine Sucht ausarten. (Symbolbild)
Das Konsumieren der sozialen Netzwerke kann in eine Sucht ausarten. (Symbolbild)

Soziale Plattformen wie Facebook, Twitter und Pinterest nehmen für Jugendliche neben anderen privaten Bedürfnissen die höchste Priorität im Leben ein.

7 Meldungen im Zusammenhang
Während Verlockungen wie Sex und Zigaretten mit etwas Mühe widerstanden werden kann, stellt der gänzliche Verzicht auf soziale Netzwerke für die Generation von heute eine nahezu unüberbrückbare Hürde dar. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der University of Chicago Booth School of Business, die an unterschiedlichsten Testpersonen im Alter von 18 bis 85 Jahren durchgeführt wurde.

Suche nach Anerkennung

«Generell lässt sich sagen, dass Bedürfnisse auf körperlicher und sinnlicher Ebene keine biologischen Grundbedürfnisse des Menschen sind, weswegen sie keinen Suchtcharakter haben. Der Mensch strebt jedoch nach gesellschaftlicher Anerkennung, welche er unter anderem aus Internetplattformen beziehen kann», so Beziehungstherapeutin Gerti Senger.

Laut der Expertin kann der Wunsch, sich gegenseitig auszutauschen und von anderen bestätigt zu werden, eine süchtig machende Wirkung auf die Nutzer von sozialen Netzwerken haben, wodurch reelle Beziehungen überschattet werden. Die Versuchsteilnehmer kamen alle aus Deutschland.

Einfacher Zugang zu Profilen

Die Forschungsleiter stellten ihnen Blackberry-Geräte zu Verfügung und forderten sie auf, ihnen in einem regelmässigen Intervall von 30 Minuten mitzuteilen, wie stark das Bedürfnis ist, Zugriff auf das eigene Profil zu nehmen. Darüberhinaus wurden sie angewiesen, andere Impulse - darunter Rauchen, Trinken und Schlafen - in ihrer Intensität von «stark» bis «unwiderstehlich» zu bewerten. Experten zufolge war der Drang nach sozialen Plattformen wesentlich stärker als jede andere Versuchung.

Laut Studienleiter Wilhem Hofmann sind die Resultate vorwiegend auf die grosse Verbreitung sozialer Netzwerke zurückzuführen. Heutzutage habe man nahezu überall und zu jeder Zeit mit einer Vielzahl elektrischer Geräte die Möglichkeit, sein Benutzkonto einzusehen. Ausserdem erfordere es nur einen geringen Aufwand, einen Blog zu verfassen oder Nachrichten via Facebook oder Twitter zu versenden.

(bert/pte)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Social Media Aktuelle Studie widerlegt vorherige Untersuchungen. mehr lesen
Facebook anstatt Sex ist ungesund
Facebook, das weltweit grösste Social Network.
Social Media Kreditkarte und Body-Mass-Index leiden unter Social-Media-Konsum. mehr lesen
Facebook Amsterdam/Wien - 25 Prozent aller jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren sind auf Facebook mit ihren Vorgesetzten ... mehr lesen
Die meisten filtern ihre Nachrichten für ihre Chefs nicht.
Für Kinder sind moderne Kommunikationsgeräte selbstverständlich - Eltern können das nutzen.
Wien - Über 50 Prozent der Eltern verwenden mobile Geräte wie Smartphones und Tablets, um quengelnde Kinder zu beruhigen, ... mehr lesen
Facebook Adelaide/Wien - Immer mehr Arbeitssuchende machen es zur Bedingung, dass sie an ihrem Arbeitsplatz Zugang zu sozialen ... mehr lesen
Die Nutzung von Facebook am Arbeitsplatz wird immer mehr zur Normalität.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Ignorante These.
Facebook In verschiedensten Medien ist nach dem Amoklauf in Aurora, Colorado, darüber berichtet worden, dass Täter James Holmes ... mehr lesen
Facebook Zürich - Ohne Facebook kommen auch schon viele Primarschüler nicht mehr aus. Dies zeigt eine Schüler-Befragung der ... mehr lesen
Bereits Primarschüler chatten auf Facebook.
Agentur für Online Marketing und Social Media Marketing
xeit GmbH
Hohlstrasse 216
8004 Zürich
web & mobile solutions
webgearing ag
Förrlibuckstrasse 110
8005 Zürich
Strategic Support
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. 13
Ohne Social Media geht es nicht
Ohne Social Media geht es nicht
Publinews Horisen AG  Soziale Netzwerke gehören zum modernen Marketing-Alltag längst dazu. Deshalb hast du vermutlich auch schon einmal darüber nachgedacht, dir eine eigene Facebook-Seite zuzulegen, oder? Wir können dir nur empfehlen, diese Chance für dein Unternehmen zu nutzen.  
Auf was du bei der Wahl des Anbieters unbedingt achten musst Was steckt eigentlich hinter einer Internetseite? Nun ja, das ...
Katy Perry: Schlechte Laune wegen Taylor Swift Katy Perry (31) war angeblich gar nicht begeistert davon, bei der Met Gala mit Taylor Swift (26) in einem ...
Katy Perry hatte sich die Met Gala anderst vorgestellt.
.
eGadgets news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in ... 13
Domain Namen registrieren
Domain Name Registration
Zur Domain Registration erhalten Sie: Weiterleitung auf bestehende Website, E-Mail Weiterleitung, Online Administration, freundlichen Support per Telefon oder E-Mail ...
Domainsuche starten:


SEO, Adwords, Webdesign
socialweb+
Schwamendingenstrasse 56
8050 Zürich
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 14°C 22°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Basel 12°C 22°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig vereinzelte Gewitter
St. Gallen 12°C 20°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig vereinzelte Gewitter
Bern 12°C 22°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Luzern 14°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig vereinzelte Gewitter
Genf 12°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig vereinzelte Gewitter
Lugano 19°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten