Facebook zeigt Aufenthaltsort der Freunde an
publiziert: Donnerstag, 19. Aug 2010 / 09:21 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 19. Aug 2010 / 12:28 Uhr
Facebook-Nutzer sollen den Aufenthaltsort ihrer Freunde sehen können.
Facebook-Nutzer sollen den Aufenthaltsort ihrer Freunde sehen können.

Palo Alto - Facebook-Nutzer in den USA können ab sofort in Echtzeit verfolgen, wo ihre Onlinefreunde sich gerade aufhalten. Das soziale Netzwerk schaltete am Mittwoch die Funktion Facebook Places frei, bei der Internethandys automatisch den aktuellen Standort mitteilen.

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Wer den Dienst aktiviert, kann über sein Smartphone dann etwa mitteilen, welches Restaurant, Café oder Hotel er gerade betritt. Der Dienst ist zunächst nur in den USA verfügbar, soll künftig aber für alle derzeit 500 Millionen Facebook-Nutzer weltweit zu nutzen sein.

Wer Facebook Places nutzen will, muss das Apple-Handy iPhone oder ein anderes bestimmtes Smartphone besitzen. Wenn der Dienst freigeschaltet wird, liest das Gerät über den eingebauten GPS-Empfänger den aktuellen Standort aus und übermittelt ihn an Facebook. Dort können dann dann die Onlinefreunde sehen, wo sich der Places-Nutzer gerade aufhält.

Erster standortbezogener Dienst

Places ist der erste standortbezogene Dienst von Facebook. Diese Dienste gelten angesichts der zunehmenden Verbreitung von Smartphones als zukunftsträchtig. Sie ermöglichen Nutzern beispielsweise auch, nahegelegene Restaurants, Bankfilialen oder Geschäfte zu finden.

Unmittelbar nach der Ankündigung in der Nacht zum Donnerstag gab es erste Kritik an Facebook von amerikanischen Datenschutz-Aktivisten. So bemängelte die kalifornische Bürgerrechtsorgansiation ACLU, dass ein Nutzer ihn begleitende Freunde auch ohne deren Zustimmung an einem bestimmten Ort anmelden kann.

Einstellungen

Ausserdem sei problematisch, dass auch Software von Facebook-Partnern auf die Ortsangaben zugreifen könne. Facebook betont hingegen, dass die Nutzer detailliert festlegen könnten, wer ihren Aufenthaltsort sehen kann und wer nicht.

Heftige Kritik hatte sich kürzlich auch Google eingehandelt, als es seinen Dienst Buzz startete, der soziale Netzwerke in den E-Mail-Dienst GoogleMail einbettet. Viele Daten der Google-Nutzer und auch ihr Standort waren plötzlich automatisch freigegeben. Google reagierte auf die Kritik und änderte die Einstellungen leicht.

(ade/sda)

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