Fachhochschulen wollen die Forschung ausbauen
publiziert: Mittwoch, 10. Mai 2006 / 12:56 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 10. Mai 2006 / 13:41 Uhr

Bern - Die Fachhochschulen sollen ihre anwendungsorientierte Forschung ausbauen. Die finanziellen Mittel dazu müssten erhöht werden, forderten in Bern Vertreter von Politik, Bildung und Forschung.

Ein hohes Forschungsniveau sei ein wesentlicher Standortfaktor im internationalen Wettbewerb.
Ein hohes Forschungsniveau sei ein wesentlicher Standortfaktor im internationalen Wettbewerb.
3 Meldungen im Zusammenhang
Die Fachhochschulen (FH) geben zurzeit 189 Mio. Franken oder 14 Prozent ihrer Gesamtausgaben für die Forschung aus. Bundesrat Joseph Deiss rechnet mit einer Anhebung dieses Anteils bis 2011 auf 20 Prozent.

Der Bundesbeitrag, der derzeit mit 51 Millionen Franken 27 Prozent der FH-Forschungsausgaben trägt, solle bis 2011 auf 97 Mio. Fr. fast verdoppelt werden, erklärte Deiss anlässlich der Lancierung des «Tages der Forschung», der an den Fachhochschulen durchgeführt wird.

Triebfeder für Wachstum und Wohlstand

Ein hohes Forschungsniveau sei ein wesentlicher Standortfaktor im internationalen Wettbewerb. «Bildung, Forschung und Innovation dürften nicht der landesweiten Sparwut zum Opfer fallen», warnte Deiss gemäss Redetext.

Die praxisorientierte Forschung der Fachhochschulen sei eine Triebfeder für Wachstum und Wohlstand. Die FH sollten zum Think Tank für einzelne Branchen der Wirtschaft werden.

Nach den Worten des Aargauer Regierungsrates Rainer Huber, Präsident des Fachhochschulrates, lässt sich auch mit einem sechsprozentigen Wachstum des Forschungskredits das Schweizer Hochschulsystem bestenfalls auf dem heutigen Stand halten.

Bildung von mehr Schwerpunkten

Um international konkurrenzfähig zu bleiben, sollen die Fachhochschulen noch mehr Schwerpunkte bilden, sich mit anderen Forschungsstätten vernetzen und den Wissenstransfer in die Wirtschaft fördern, forderten Huber und Stephan Bieri, Präsident der Fachhochschulkommission.

An den sieben öffentlichen FH und der privaten Kalaidos- Fachochschule studieren über 50 000 Personen. Ihre Gesamtausgaben beliefen sich 2004 auf 1,4 Mrd. Franken. Die FH- Forschungsaufwendungen von 189 Mio. Fr. werden zu drei Vierteln von Bund und Kantonen und zu einem Viertel von Privaten finanziert.

(bert/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Neuenburg - An den Schweizer Hoch- und Fachhochschulen studieren über ... mehr lesen
Der Bachelor-Lehrgang war im Zuge der europaweiten Bologna-Reformen geschaffen worden.
20 Prozent der Aufwendungen übernehmen Private.
Bern - Die Fachhochschulen kosten ... mehr lesen
Bern - Die Schweizer Hochschulen ... mehr lesen
In der Medizin liegt Zürich laut swissUp weit vorne.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Ab dem 11. Mai können Gastrobetriebe unter strengen Auflagen wieder öffnen. In einem ersten Lockerungsschritt sind an einem Tisch maximal vier Personen oder Eltern mit Kindern erlaubt.
Ab dem 11. Mai können Gastrobetriebe unter ...
Publinews Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken dürfen wieder öffnen  Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. April 2020 entschieden, die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus weiter zu lockern. Ab Montag, 11. Mai 2020, können Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken wieder öffnen, in den Primar- und Sekundarschulen darf der Unterricht wieder vor Ort stattfinden und im Breiten- und Spitzensport sind wieder Trainings möglich. Das Fahrplanangebot im öffentlichen Verkehr wird deutlich erhöht. Für die Maturitätsprüfungen können dieses Jahr die Erfahrungsnoten im Zeugnis stehen, über schriftliche Prüfungen für die gymnasiale Maturität entscheiden die Kantone. Die Lockerungen werden durch Schutzkonzepte begleitet. Das Abstandhalten und die Hygienemassnahmen müssen nach wie vor eingehalten werden. Parallel zu diesen Öffnungsschritten werden die Einreisebeschränkungen gelockert. Ab dem 11. Mai soll zudem in allen Kantonen die flächendeckende Rückverfolgung ... mehr lesen  
Auch die Online Medien sollen profitieren  Bern - Die Medien sind für unsere direkte Demokratie von zentraler Bedeutung. Sie informieren die Bevölkerung und ermöglichen dadurch wichtige Debatten. Sinkende Erträge machen ihnen jedoch zu schaffen. Um die Rahmenbedingungen für die Medien zu verbessern und ein vielfältiges Angebot in den Regionen zu fördern, hat der Bundesrat beschlossen, die Medien mit einem Massnahmenpaket zu unterstützen. An seiner Sitzung vom 29. April 2020 hat er die Botschaft an das Parlament verabschiedet. Neben einem Ausbau der indirekten Presseförderung sieht der Bundesrat eine Unterstützung von Online-Medien sowie allgemeine Massnahmen zugunsten der elektronischen Medien vor. Die Unabhängigkeit der Medien bleibt gewahrt. mehr lesen  
Bundesrat hat entschieden  Der Bundesrat hat am Mittwoch über weitere Lockerungen in der Coronakrise informiert. Dabei machte er ... mehr lesen  
Geisterspiele sind in der Schweiz ab dem 8. Juni erlaubt.
Selbständigerwerbende können trotz allfälliger Öffnung am 11. Mai 2020 bis am 16. Mai weiterhin Kurzarbeitsvergütungen bekommen, wenn das Geschäft wegen hygienischen oder anderen Einschränkungen nicht so schnell an Fahrt aufnimmt.
Publinews Bern - Die sukzessive Aufhebung der Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erfordert Anpassungen bei der Entschädigung des ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 15°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 17°C 33°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 15°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 16°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 17°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 17°C 32°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Lugano 21°C 32°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten