Fachhochschulgesetz noch undurchsichtig
publiziert: Montag, 29. Mrz 2004 / 15:19 Uhr

Bern - Die nationalrätliche Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) ist oppositionslos auf die vom Ständerat verabschiedete Revision des Fachhochschulgesetzes (FHG) eingetreten. Sie hat aber bei der Verwaltung Zusatzberichte verlangt.

Qualitätssicherung an der Uni ist eines der Knacknüsse der Debatte.
Qualitätssicherung an der Uni ist eines der Knacknüsse der Debatte.
Hauptziele der FHG-Revision sind die Einführung der Abschlüsse Bachelor und Master und die Integration der Bereiche Gesundheit, Soziales und Kunst (GSK) ins System. Praxiserfahrung ist keine Voraussetzung mehr für die Zulassung zu einer Fachhochschule. Sie kann auch im Laufe des Studiums erworben werden.

Wie die WBK mitteilte, sind die Fragen der Akkreditierung der Studiengänge und die Qualitätssicherung die Knacknüsse der Debatte. Sie beauftragte die Verwaltung bis zur nächsten Sitzung am 22./23. April verschiedene Modelle und Vergleiche zu Systemen anderer Länder zu erarbeiten.

(bsk/sda)

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