Fahrende sind europäisches Problem
publiziert: Sonntag, 18. Nov 2007 / 13:16 Uhr

Genf - Der rumänische Botschafter bei der UNO in Genf, Doru Costea, fordert eine bessere Integration von Fahrenden in seinem Land - aber auch in Europa. Die bettelnden Fahrenden in Genf, vor allem Roma aus Rumänien, hinterliessen bei ihm ein Unbehagen.

Doru Costea wollte sich nicht zum Vorgehen der Genfer Behörden äussern.
Doru Costea wollte sich nicht zum Vorgehen der Genfer Behörden äussern.
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Er fühle aber auch eine gewisse Verantwortlichkeit, sagte er in einem Interview, das in der Westschweizer Zeitung «Matin dimanche» erschien.

Zum Plan der Genfer Behörden, den Fahrenden in Genf das Leben «ungemütlich» zu machen, äusserte er sich nicht. Aber es müsse etwas geschehen, fordert er.

Die Roma seien Opfer von Diskriminierungen in seinem Land, gab Costea zu. Allerdings seien Massnahmen ergriffen worden, die ihre Integration verbessern sollten.

Wichtige Zusammenarbeit

Das Problem betreffe aber ganz Europa, da in vielen Ländern Roma lebten. Es stimme indes nicht, dass die Roma im grossen Stil auswandern würden.

Als Präsident des UNO-Menschrechtsrates betonte Costea, wie wichtig es sei, dass die rumänischen Behörden die Lage der Roma verbesserten.

Gleichzeitig äusserte er sich aber überzeugt, dass das Problem nur in Zusammenarbeit mit anderen Ländern gelöst werden könne.

(rr/sda)

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