«Falscher Moment für Waadtländer Bundesrat»
publiziert: Samstag, 11. Jul 2009 / 16:26 Uhr

Lausanne - Der liberale Waadtländer Nationalrat Claude Ruey fordert seinen Kanton auf, auf eine Kandidatur für die Nachfolge von Bundesrat Pascal Couchepin zu verzichten. Keiner der Anwärter aus der Waadt erfüllt nach Rueys Ansicht die Anforderungen für das Amt.

Claude Ruey findet , dass kein Kandidat aus der Waadt den Anforderungen entspreche.
Claude Ruey findet , dass kein Kandidat aus der Waadt den Anforderungen entspreche.
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Die Waadtländer müssten verstehen, dass es der falsche Moment sei, eine Kandidatur zu unterstützen, welche die Anforderungen nicht erfüllt, schreibt der ehemalige Präsident der liberalen Partei in einem Leserbrief in der Zeitung «24 Heures». «Es wäre besser, jetzt zu verzichten.»

Unter anderem müsse ein Kandidat die Bundespolitik gut kennen und Erfahrungen damit gemacht haben - und er müsse auch Deutsch sprechen, hält Ruey fest. Alle Anforderungen erfüllt aus Rueys Sicht die liberale Genfer Nationalrätin Martine Brunschwig Graf, nicht aber der Waadtländer FDP-Regierungspräsident Pascal Broulis.

Ethische Regeln

Ruey wehrte sich auf Anfrage dagegen, dass er mit seinen Aussagen den Waadtländer Freisinnigen oder Broulis schaden wolle. Er wolle ethische Regeln für die Wahl in die Regierung und die für eine Kandidatur notwendigen Qualitäten in Erinnerung rufen. Broulis könne zu einem späteren Zeitpunkt ein guter Kandidat sein.

Im Gegensatz zur nationalen Ebene haben die Liberalen und die Freisinnigen im Kanton Waadt nach wie vor nicht fusioniert. Historisch bedingt bestehen zwischen den zwei Parteien im Waadtland Rivalitäten.

(sl/sda)

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