Vor geplanter Trauerfeier
Familie von erschossenem Teenager fordert Unterbruch der Proteste
publiziert: Montag, 25. Aug 2014 / 09:49 Uhr / aktualisiert: Montag, 25. Aug 2014 / 11:47 Uhr
Der Vater des erschossenen Michael Brown bittet die Bevölkerung die Proteste zu unterlassen. (Symbolbild)
Der Vater des erschossenen Michael Brown bittet die Bevölkerung die Proteste zu unterlassen. (Symbolbild)

Ferguson - Der Vater des erschossenen US-Teenagers Michael Brown hat vor der geplanten Trauerfeier am Montag zur Ruhe aufgerufen. Er forderte die Bevölkerung in der Kleinstadt Ferguson im Bundesstaat Missouri auf, Proteste zu unterlassen, berichtete der Nachrichtensender CNN.

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"Bitte, bitte, schweigt für einen Tag, damit ich, damit wir unseren Sohn zu Grabe tragen können. Das ist alles, was ich von Euch will", sagte Michael Brown senior am Sonntag.

Der Teenager war am 9. August von einem weissen Polizisten erschossen worden. Der Tod des 18-Jährigen hatte eine Serie gewaltsamer Proteste ausgelöst. Eine Grand Jury prüft derzeit, ob gegen den Todesschützen Anklage erhoben werden soll.

Für die Trauerfeier in einer Baptistenkirche werden an diesem Montag mehr als 5000 Menschen erwartet. Die Feier soll um 10 Uhr Ortszeit (17 Uhr MESZ) beginnen. Der schwarze Bürgerrechtler Al Sharpton wird zu den Trauernden sprechen.

Auch US-Präsident Barack Obama schickt eine Delegation. Brown soll noch am selben Tag auf einem Friedhof in St. Louis County beigesetzt werden.

(flok/sda)

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