Familienunternehmen wehren sich gegen «Abzocker»-Vorwurf
publiziert: Freitag, 25. Mai 2007 / 14:56 Uhr

Baden - Familienunternehmen und KMU wehren sich gegen den Vorwurf, sie seien «Abzocker» und «Grossaktionäre». Dies machte die Vereinigung der Privaten Aktiengesellschaften (VPAG) am Tag des Familienunternehmens in Baden AG deutlich.

Rudolf Hug: «KMU und Familienunternehmer sind keine Grossaktionäre und keine Abzocker.»
Rudolf Hug: «KMU und Familienunternehmer sind keine Grossaktionäre und keine Abzocker.»
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Die KMU und Familienunternehmen müssten ihre gemeinsame Stimme erheben, sagte VPAG-Präsident Rudolf Hug. «Wir leiden oft zu still.» Es sei nicht verständlich, dass die politische Linke gegen die Interessen von KMU und Mittelstand mobil mache.

Die VPAG bekämpft das Referendum der SP gegen die Unternehmenssteuerreform II. Die Reform sei wachstumsorientiert und beseitige falsch gesetzte Steueranreize, steht in einer verabschiedeten Resolution. Die Doppelbesteuerung der Dividenden sei ungerecht.

Die VPAG erwarte von der SP, dass sie gegenüber den KMU und Familieunternehmen den «nötigen Respekt und die Anerkennung für deren Leistungen» erbringe, sagte Hug. «KMU und Familienunternehmer in der Schweiz sind keine Grossaktionäre und keine Abzocker.»

Stimme der Familienunternehmen

Sie seien «zuverlässige und faire Sozialpartner». Sie prägten die Innovationskraft der Schweiz und stellten die Mehrheit der Arbeitsplätze.

Am Tag des Familienunternehmens, der zum dritten Mal stattfand, wurden die administrativen Belastungen für die KMU und Unternehmen kritisiert. Die Belastungen hätten ein Mass erreicht, das oft zur Qual werde, hiess es.

Die 1952 gegründete Vereinigung sieht sich gemäss Hug als «Stimme der Familienunternehmen». Sie vertritt 1200 private Aktiengesellschaften und deren Eigner.

(smw/sda)

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