Fast 160 Flutopfer - Schweiz spricht Hilfsgelder
publiziert: Dienstag, 8. Sep 2009 / 23:33 Uhr

Genf - Bei der Flutkatastrophe in Westafrika sind nach Angaben der UNO mindestens 159 Menschen ums Leben gekommen. In den elf betroffenen Ländern mussten rund 600'000 Menschen ihre Häuser verlassen.

Grosse Teile von Ouagadougou wurden überschwemmt. (Archivbild)
Grosse Teile von Ouagadougou wurden überschwemmt. (Archivbild)
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Das grösste Problem stellt für die betroffenen Länder die Unterbringung der Menschen dar, die in Schulen, zu Verwandten oder Freunden geflüchtet sind, aber auch im Freien leben. Besonders stark betroffen waren Senegal mit 240'000 Flüchtlingen und Burkina Faso mit 150'000 Obdachlosen.

In Burkina Faso setzten die Wassermassen die Hälfte der Hauptstadt Ouagadougou unter Wasser, wie Ocha-Sprecherin Elisabeth Byrs sagte. 48'000 Menschen wohnten in der Stadt nun «unter prekären sanitären Bedingungen» in Notbehausungen.

Die Kosten der Überschwemmungen schätzt das UNO-Büro auf 152 Millionen Dollar. Die schweizerische Direktion für Zusammenarbeit und Entwicklung (DEZA) gab inzwischen 200'000 Franken für rasche Hilfe in Burkina Faso frei.

«Das Geld wird dem Welternährungsprogramm der UNO für eine schnelle Nahrungsmittelhilfe zur Verfügung gestellt», sagte DEZA-Sprecher Andreas Stauffer auf Anfrage. Die Verteilung zusätzlicher Hilfsgüter werde derzeit abgeklärt.

Nach einer ersten Bestandesaufnahme seien die Hilfsprogramme der Schweiz in Burkina Faso durch die Überschwemmungen nicht zu Schaden gekommen, sagte Stauffer weiter. Die Projekte befänden sich mehrheitlich auf dem Land, während die Wassermassen vor allem in den Städten Schäden verursacht hätten.

(ht/sda)

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