Fast 300 Cholera-Tote im Süden Afrikas
publiziert: Freitag, 20. Feb 2004 / 19:15 Uhr

Genf - Eine Cholera-Epidemie in sechs südafrikanischen Ländern hat seit Dezember 297 Menschen das Leben gekostet. Wie die Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf mitteilte, haben sich mehr als 14 400 Menschen infiziert, allein 9400 in Mosambik.

Die Cholera ist in Afrika immer noch sehr aktiv.
Die Cholera ist in Afrika immer noch sehr aktiv.
Hauptgrund sei der Mangel an sauberem Trinkwasser. Betroffen von dem Cholera-Ausbruch sind Burundi, Kamerun, Mali, Mosambik, Sambia und Südafrika.

Bei der hoch infektiösen, von Bakterien verursachten Krankheit kommt es nach einer Inkubationszeit von ein bis fünf Tagen zu Durchfall und Leibesschmerzen. Starker Flüssigkeitsverlust kann Kreislauf- und Nierenversagen auslösen und zum Tod führen.

Bei rechtzeitiger Behandlung mit Flüssigkeits- und Mineralienzufuhr und Antibiotika ist die Sterblichkeit bei Cholera gering.

(tr/sda)

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