Fast fordert Google, Yahoo & Co. heraus
publiziert: Mittwoch, 2. Mai 2007 / 19:08 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 2. Mai 2007 / 19:53 Uhr

Oslo - Das norwegische Unternehmen Fast hat eine Softwarelösung auf den Markt gebracht, die Medienhäusern zu mehr Online-Werbeinnahmen verhelfen soll, ohne diese mit den grossen Suchmaschinenbetreibern wie Google, Yahoo oder Microsoft teilen zu müssen.

Fastsearch will innert zwei Jahren Google überholt haben.
Fastsearch will innert zwei Jahren Google überholt haben.
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www.fastsearch.com

«Die grossen Suchmaschinen haben die Beziehung zwischen Medienhäusern und Werbekunden unterbrochen. Mit Fast AdMomentum können die Verleger die Kontrolle über diese Werbekontakte wieder herstellen», sagt Fast-Manager Perry Salomon.

Mit Hilfe von 'Fastmedia' können Zeitungen den Suchverkehr von den grossen Suchmaschinen auf ihre eigenen Seiten lenken.

«Verlagshäuser bauen ihre eigenen lokalen 'Googles' auf, wie beispielsweise die Webseite 'Sesam' des Medienkonzerns Schibsted», so Fast-Sprecherin Carina Zeier im pressetext-Gespräch.

Auf diese Weise können die Verlage ihre eigenen Kontakte zu lokalen Werbern aufbauen und sich von den grossen Suchmaschinen unabhängig machen.

Google in zwei Jahren überholen

Laut einer Studie von IDC stammen 70 Prozent der Suchabfragen nicht von Suchmaschinen. Die Internetnutzer würden stattdessen direkt auf Webseiten gehen und dort suchen.

Die Ergebnisse der IDC-Studie werden gestützt von einer Untersuchung unter den Top-35-US-Medienkunden von Fast, die gemeinsam bereits so viel Suchverkehr verzeichnen wie Yahoo. Fast geht davon aus, Google in zwei Jahren überholt zu haben.

Die grosse Schwäche der grossen Suchmaschinen trete laut Zeier auf der lokalen Ebene zu Tage, über die sie nur wenig wissen. Der Zugang zu den lokalen Märkten sei hingegen die Stärke der Verlagshäuser.

Keine Informationen über Werbekunden preisgeben

«Mit FastMedia müssen sie nicht mehr die Einnahmen mit den Internetsuchmaschinen teilen. Aber viel wichtiger noch als das, sie brauchen auch keine wertvollen Informationen über ihre Werbekunden preisgeben», betont Zeier.

Neben Schibsted nutzen der Boston Globe, das US-amerikanische Online-TV-Programm TV Guide, Hearst sowie Reed Elseviers Reed Business Solutions Fastmedia. Weitere Unternehmen nutzen Komponenten der Softwarelösung.

Die Kosten hängen davon ab, wie verfeinert die Kunden FastMedia haben wollen. Florian Disson, Geschäftsführer von Levelup, einem Anbieter für Marketinglösungen, glaubt, dass Fasts Angebot für reichweitenstarke Medienhäuser auf jeden Fall eine Alternative sei, wie er sich gegenüber pressetext äussert.

(rr/pte)

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