Fastweb-Übernahme und Bluewin TV drücken auf Swisscom-Ergebnis
publiziert: Mittwoch, 7. Mai 2008 / 08:41 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 7. Mai 2008 / 11:04 Uhr

Bern - Der Telekomkonzern Swisscom hat im ersten Quartal 2008 einen Gewinnrückgang um 7,2 Prozent auf 428 Mio. Fr. hinnehmen müssen. Ursache sind vor allem höhere Finanzierungskosten für die Übernahme der italienischen Fastweb.

Bluewin TV rechnet sich für die Swisscom noch nicht.
Bluewin TV rechnet sich für die Swisscom noch nicht.
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Der Umsatz stieg dagegen - ebenfalls vor allem dank Fastweb - um 23,4 Prozent auf 2,933 Mrd. Franken. Fastweb trug 618 Mio. Fr. zum Nettoumsatz bei, wie die Swisscom bekannt gab. Auf vergleichbarer Basis stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent.

Der Betriebsaufwand nahm um 25,1 Prozent auf 1,850 Mrd. Fr. zu. Für das gesamte laufende Jahr erwartet die Swisscom unverändert einen Umsatz von rund 12,3 Mrd. Franken und ein Betriebsergebnis (EBITDA) in Höhe von rund 4,8 Mrd. Franken.

Auch Bluewin TV sorgte trotz gesunkenen Installationskosten im ersten Quartal für rote Zahlen. Das Fernsehangebot übers Internet habe einen Verlust von 7 bis 8 Mio. Fr. verursacht, sagte Swisscom-Chef Carsten Schloter.

Weniger Bluewin-TV Kunden

Netto habe Bluewin TV im ersten Quartal 5000 neue Kunden gewonnen und Ende März 64'000 Kunden gezählt. Das sind weniger als Ende des vergangenen Jahres, als die Swisscom den Kundenbestand von Bluewin TV mit 70'000 bezifferte.

Dies liege daran, dass man neu nur noch die Kunden zähle, bei denen Bluewin TV bereits installiert sei, sagte Schloter einer Telefonkonferenz. Vorher habe man auch noch die Kunden gezählt, die Bluewin TV zwar bestellt hätten, bei denen die Installation aber noch nicht ausgeführt gewesen sei. Dies habe zu einer Korrektur des Kundenbestandes um 16'000 geführt.

(fest/sda)

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