Fazekas nicht lebenslang gesperrt
publiziert: Freitag, 28. Sep 2012 / 21:52 Uhr
Der Diskuswerfer hatte laut dem deutschen Dopingjäger Werner Franke jahrelang Tests manipuliert. (Archivbild)
Der Diskuswerfer hatte laut dem deutschen Dopingjäger Werner Franke jahrelang Tests manipuliert. (Archivbild)

Der ungarische Diskuswerfer Robert Fazekas (37) ist trotz seines zweiten schweren Dopingvergehens einer lebenslangen Sperre entgangen.

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Der nach seinem Olympiasieg 2004 in Athen wegen der Manipulation eines Dopingtests für zwei Jahre ausgeschlossene ehemalige Europameister hatte im Juni einen positiven Test auf das anabole Steroid Stanozolol abgegeben. Deswegen verpasste Fazekas die Olympischen Spiele in London - und wurde daraufhin vom ungarischen Verband für acht Jahre gesperrt. Gegen Wiederholungstäter könnten aber auch lebenslange Sperren ausgesprochen werden. Der Diskuswerfer hatte laut dem deutschen Dopingjäger Werner Franke jahrelang mit der sogenannten «ungarischen Arschrinne» Tests manipuliert.

Dabei wird ein länglicher Plastikschlauch, in dem sich sauberer Urin befindet, in den After eingeführt und unter der Peniswurzel befestigt. Durch entsprechendes Zusammendrücken der Pobacken rinnt dann der saubere Urin beim Dopingtest in den Becher. Auch Fazekas' Landsmann Adrian Annus (39), dem ebenfalls der Hammerwurf-Olympiasieg 2004 aberkannt wurde, hatte (37) laut Franke diese Methode angewandt.

(knob/Si)

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